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Rindfleischmarkt erholt sich von BSE- und MKS-Krise

dpa LUXEMBURG. Die Situation auf dem europäischen Rindfleischmarkt entspannt sich weiter. "Wir beobachten eine langsame aber stetige Erholung von der BSE- und MKS-Krise", sagte EU- Agrarkommissar Franz Fischler am Dienstag beim Treffen der Landwirtschaftsminister der Europäischen Union in Luxemburg. Auch beim Export in Drittländer zeichne sich eine hoffnungsvolle Entwicklung ab.

Der Rindfleischverbrauch nahm nach den Angaben zu Beginn der BSE- Krise Ende 1999 zunächst rapide ab. Seitdem aber sei ein langsamer und kontinuierlicher Anstieg zu verzeichnen. Derzeit liege der Verbrauch etwa um 5,7 % niedriger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Für das gesamte Jahr 2001 sei mit einem um etwa zehn Prozent niedrigeren Rindfleischkonsum als 2000 zu rechnen, hieß es weiter.

Die derzeitige Marktsituation könne nicht als katastrophal bezeichnet werden, sagte Fischler weiter. Im Vergleich zu 1999 seien die Preise für Schlachthälften von Jungbullen im EU-Durchschnitt zwar um 15,5 % gesunken, die von Kühen um 22,2 %. Rechne man aber die Direktzahlungen der EU an die Landwirte mit ein, hätten die Erlöse für Jungbullen-Hälften lediglich um 2,4 % und die für Kühe um 10,2 % abgenommen.

Insgesamt seien seit Beginn der Krisen um Rinderwahnsinn sowie die Maul- und Klauenseuche (MKS) in der EU rund 755 000 Tonnen Rindfleisch vom Markt genommen worden.

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