Ringen
Medaillen für Ringerinnen unerreichbar

Es sollte nicht sein und doch ärgerten sich die deutschen Ringerinnen vor allem über sich selbst.Es wäre mehr drin gewesen. Mit zwei sechsten Plätzen und einem siebten Rang mag sich keiner im deutschen Frauenteam zufrieden geben. Das selbstgesteckte Ziel ist verfehlt und das ist bitter.

HB ATHEN. "Wir wollten eine Medaille. Aber das ist hier leider kein Wunschkonzert", sagte Bundestrainer Jürgen Scheibe. Brigitte Wagner aus Hallbergmoss wurde ebenso Sechste wie Anita Schätzle aus Ückerath. Mit Rang sieben musste die Mainzerin Stephanie Groß vorlieb nehmen.

Ex-Weltmeisterin Wagner hatte am Montag den Entscheidungskampf um Platz fünf in der Gewichtsklasse bis 48 kg gegen die Russin Larissa Orschak nach Verlängerung mit 1:3 verloren und war endlos wütend auf sich selbst. "Wer so einen Mistkampf abliefert, hat es nicht besser verdient", grollte die 20-Jährige auf dem Weg durch die Katakomben der Ano-Liossia-Halle von Athen.

Die 1,57 Meter große Schülerin hatte zuvor Asien-Meisterin Enkhjargal Tsogtbazar aus der Mongolei durch Schultersieg nach 2:33 Minuten bezwungen und sich damit für das "Trost-Finale" um Platz fünf qualifiziert. Ihr großes Pech war, dass sie bereits im ersten Kampf der Vorrunde gegen die spätere Olympia-Zweite und 51-kg-Weltmeisterin Chiharu Icho aus Japan antreten musste und verlor. "Die war klar besser", gestand Wagner. Gold eroberte die vierfache Weltmeisterin Irina Merleni aus der Ukraine.

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