Ringen Olympia
Ringer-Bund verzichtet auf Medaillenvorgaben

Ohne konkrete Medaillenvorgaben schickt der Deutsche Ringer-Bund seine Athleten zu den Olympischen Spielen nach Peking. Sechs deutsche Ringer werden in China antreten.

Der Deutsche Ringer-Bund (DRB) hat seinen Ringern für die Olympischen Spiele (8. bis 24. August) in Peking, keine konkreten Medaillenvorgaben erteilt. "Wir würden uns Medaillen wünschen, aber unsere Erwartungen sind andere. Wir wollen, dass die Athleten ihr Leistungsvermögen zeigen und in den entscheidenden Situationen noch ein paar Prozent draufpacken. Wenn das gelingt, sind Medaillen drin", sagte DRB-Sportdirektor Detlef Schmengler bei der offiziellen Verabschiedung der sechs deutschen Olympiastarter am Donnerstag in Mainz.

Sechs Ringer stehen im Olympia-Aufgebot

Der DRB, der ursprünglich acht bis neun Olympia-Startplätze als Ziel ausgegeben hatte und in Athen vor vier Jahren ohne Podestplatz geblieben war, wird in Peking von Anita Schätzle (WKG Metternich-Rübenach/72kg), den griechisch-römisch Spezialisten Markus Thätner (RSV Frankfurt/Oder/66kg), Konstantin Schneider (KSV Köllerbach/74kg) und Mirko Englich (KSV Witten/96kg) sowie den Freistilringern David Bichinaschwili (VfK Schifferstadt 07/84kg) und Stefan Kehrer (KSV Ketsch/96 kg) vertreten.

Schmengler untermauerte im Vorfeld der Spiele von Peking den Standpunkt von DRB-Präsident Manfred Werner, der zuletzt Olympia 2012 als das eigentliche Ziel des Verbands ausgegeben hatte. "Wir sind bereits auf 2012 ausgerichtet. Dort wollen wir die Medaillen holen", erklärte der Sportchef und verwies auf die in der jüngsten Vergangenheit erfolgreiche DRB-Nachwuchsarbeit.

© SID

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