Ringen Olympia
Ringer Englich greift nach Gold

Greco-Ringer Mirko Englich kämpft in Peking gegen den Russen Aslanbek Chuschtow um die Goldmedaille. Der Wittener besiegte den US-Amerikaner Adam Wheeler im Halbfinale mit 3:1.

Mirko Englich aus Witten kämpft am Abend im olympischen Ringer-Turnier im griechisch-römischen Stil in der Klasse bis 96kg um die Goldmedaille. Der 29 Jahre alte Feuerwehrmann bezwang im Halbfinale den US-Amerikaner Adam Wheeler hochverdient mit 3:1.

Der Vize-Europameister, der in Athen vor vier Jahren den zwölften Platz belegt hatte, trifft im Endkampf auf den Russen Aslanbek Chuschtow. Sollte Englich Olympiasieger werden, wäre es das erste deutsche Ringer-Gold seit Maik Bullmann 1992 in Barcelona. Bullmann betreut in Peking die deutschen Freistilringer als Bundestrainer.

Weltmeister Alexej Mitschin schon ausgeschieden

Auf dem Weg ins Halbfinale hatte Englich zuvor den Südkoreaner Han Tae-Young und den Albaner Elis Guri mit überzeugenden Vorstellungen niedergerungen.

Neben Englich sorgte auch der Italiener Andrea Minguzzi für eine große Überraschung im Ringerturnier. Der Polizist, der als krasser Außenseiter an den Start gegangen war, setzte sich im Viertelfinale gegen den russischen Olympiasieger und Weltmeister Alexej Mitschin durch, der viermal in Folge Europameister geworden und als großer Favorit auf die Goldmedaille gehandelt worden war.

© SID

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