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Risiko-Aktie Gigabell

Reuters FRANKFURT. Aus Sicht von Börsianern ist die Aktie nur noch etwas für kurzfristige Investoren. Die Gigabell-Aktien seien nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens und dem Verkauf von Unternehmensteilen zum Spielball spekulativer Anleger geworden. "Da sind keine institutionellen Investoren mehr engagiert", sagte ein Börsianer. Die weitere Entwicklung der Aktien sei unberechenbar und werde nur noch von Emotionen getrieben.

Die Sprecherin der Deutschen Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz (DSW), Petra Krüll, rät, sich von der Aktie fern zu halten. "Kleinanleger sollten auf jeden Fall die Finger von dem Papier lassen", sagte Krüll. Sie bemängelte zudem, dass gerade die Kleinanleger sicher noch nicht völlig über die Vorgänge informiert seien. Leider seien diese aber in einem solchen Fall fast immer diejenigen, die zu kurz kämen. Bei einer möglichen Liquidierung würden zunächst die Gläubiger bedient. Was dann noch für die Anleger übrig bleibe, sei meistens sehr begrenzt. Die Frage sei auch, was der Name "Gigabell" überhaupt noch wert sei.

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