Risiko von UMTS immens
Talkline bestätigt Ausstieg aus der UMTS-Auktion

Der Telekommunikations-Anbieter schätzt das Risiko bei UMTS als immens ein. Und ohne ein eigenes Mobilfunknetz will man sich nicht an der Lizenzvergabe beteiligen.

vwd ELSMHORN. Die zur Tele-Danmark-Gruppe gehörende Talkline GmbH, Elmshorn, hat bestätigt, sich nicht an der Versteigerung für eine UMTS-Lizenz zu beteiligen. Der auf UMTS bezogenen Business-Plan werde sich bei den zu erwartenden hohen Lizenzeinstandskosten für das Unternehmen "keinesfalls rechnen", hieß es am Mittwoch in einer Presseerklärung. Das Risiko bei UMTS generell sei "immens", für Talkline aber noch höher, da keine Mobilfunk-Netzinfrastruktur existiere, Erfahrungen aus dem Betrieb eines eigenen Mobilfunknetzes fehlten und geeignete Fachleute rar seien.

Wie weiter mitgeteilt wurde, wird die Entscheidung von den Eignern getragen. Tele Danmark und SBC sähen in Deutschland weiter einen "sehr wichtigen" Markt, dessen Potenzial künftig noch intensiver genutzt werden solle. Auch nach der UMTS-Auktion sei Talkline in der Lage, "offen auf alle Beteiligten zuzugehen", hieß es.

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