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Risikoprüfung bei HypoVereinsbank und Bank Austria abgeschlossen

Die wechselseitige detaillierte Due Diligence bei HypoVereinsbank und Bank Austria ist abgeschlossen. Wie beide Institute am Dienstag mitteilten, legten die beauftragten Wirtschaftsprüfer den Vorständen beider Banken nun die Ergebnisse ihrer umfangreichen Untersuchungen vor.

vwd/afp MÜNCHEN/WIEN. Bei der Due Diligence wurden die Kredit- und Marktrisiken sowie wesentliche rechtliche Risiken, das Beteiligungs- und Liegenschaftsvermögen und die Ertragslage überprüft. Im Vergleich zu den Ergebnissen der High Level Due Diligence, die bereits im Vorfeld der Merger-Ankündigung durchgeführt wurde, ergaben sich bei dieser neuen Due Diligence keine weiteren wesentlichen Erkenntnisse, heißt es.

Nach sorgfältiger Prüfung der von den Banken vorgelegten Berechnung und unter Einbeziehung des Due Diligence Ergebnisses haben die Arthur Wien, und die Ernst & Young Deutsche Allgemeine Treuhand AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, das vereinbarte Umtauschverhältnis, das eine Prämie für die BA-Aktionäre enthält, von einer HypoVereinsbank Aktie für eine Bank Austria Aktie als angemessen bestätigt. Die Vorstände beider Banken haben darauf hin das vereinbarte Umtauschverhältnis ebenfalls bestätigt.

Die Bank Austria-Aktionäre sollen bei einer Außerordentlichen Hauptversammlung am 27. September über die Fusion entscheiden. Derzeit prüft allerdings noch die österreichische Übernahmekommission die Modalitäten der Vereinbarung. Die entscheidende Frage ist, ob das österreichische Übernahmegesetz im Falle der Banken-Ehe gilt oder nicht. Das Gesetz trat erst 1999 in Kraft und soll Interessen von Minderheitsaktionären schützen

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