Risikovorsorge erhöht
BHF-Bank mit Gewinnrückgang 2001

Die BHF-Bank hat 2001 deutlich weniger verdient als ein Jahr zuvor und im Kreditgeschäft die Risikovorsorge erhöht.

Reuters FRANKFURT. Durch Sondereffekte sowie Gewinne aus Beteiligungsverkäufen sei 2001 ein Gewinn vor Steuern von 400 Mill. Euro erwirtschaftet worden, teilte die zum niederländischen ING-Konzern gehörende Bank am Donnerstag in Frankfurt mit. Dies komme einem Gewinnrückgang von 22,3 % gegenüber dem Vorjahr gleich.

Die BHF-Bank hatte bereits im November angekündigt, dass sich die Beeinträchtigungen im operativen Geschäft auf Grund des schlechteren wirtschaftlichen Umfelds wahrscheinlich auch im Jahresergebnis widerspiegeln würden. In den ersten neun Monaten war das Vorsteuerergebnis schon im Vorjahresvergleich um 10,4 % zurückgegangen. Einen Ausblick auf das laufende Jahr gab die BHF-Bank nicht.

Das Betriebsergebnis habe sich indes im vergangenen Jahr um 7,1 % auf 363 Mill. Euro erhöht. Dabei seien allerdings Einmaleffekte aus Beteiligungsverkäufen sowie andere Sonderfaktoren wirksam geworden. Ferner erhöhte das Bankhaus nach eigenen Angaben die Risikovorsorge im Kreditgeschäft auf 259 Mill. Euro. Im Jahr zuvor habe sie noch 211 Mill. Euro betragen. Der Verwaltungsaufwand nahm nach BHF-Angaben 2001 um 2,9 % auf 432 Mill. Euro zu.

Ferner hieß es, der Gewinnabführungsvertrag mit der BHF Holding GmbH sehe für die Aktionäre eine Ausgleichzahlung von 2,75 Euro je Stückaktie oder die Zahlung einer Barabfindung von 48 Euro je Stückaktie vor.

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