Ritus
Papst macht traditionelle Fußwaschung nicht selbst

Wie schon im vergangenen Jahr ließ sich das gesundheitlich angeschlagene Oberhaupt der katholischen Kirche von zwei Kardinälen vertreten.

dpa ROM. Papst Johannes Paul II. hat bei der Gründonnerstags- Messe im Petersdom in Rom die traditionelle Fußwaschung-Zeremonie nicht selbst vorgenommen. An Stelle des fast 83-jährigen Kirchenoberhauptes führten am Abend zwei Kardinäle den Ritus aus. Sie wuschen zwölf Priestern zum Zeichen der Demut die Füße. Damit wird daran erinnert, wie Jesus Christus biblischer Überliefertung zufolge beim letzten Abendmahl seinen zwölf Jüngeren diesen Liebesdienst erwies.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Johannes Paul wegen seiner angeschlagenen Gesundheit auf die Fußwaschung verzichtet. Der Papst kann sich wegen seiner Knieprobleme nur sehr schlecht bücken und kaum noch gehen. So wurde er auch an diesem Donnerstagabend auf einem rollenden Podest zum Altar geschoben. Viele Touristen und Pilger waren in die Peterskirche gekommen.

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