Robuste Konjunktur
Salzgitter verdreifacht Vorsteuergewinn

dpa SALZGITTER. Der Stahlhersteller Salzgitter hat seinen Gewinn vor Steuern in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 1999/200 (30. September) mehr als verdreifacht. Das Ergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 206 % auf 67,3 Mio. Euro (131,9 Mio DM). Das teilte das Unternehmen am Dienstag in Salzgitter mit. Gleichzeitig steigerte der Konzern seinen Umsatz um 23 % auf insgesamt 2,4 Mill. Euro. Die robuste Konjunktur bei den meisten Kundenbranchen hätten den guten Geschäftsverlauf ermöglicht. Für das laufende Vierteljahr rechnet Salzgitter mit einem Ergebnis "über dem Durchschnitt der ersten drei Quartale", hieß es. Das entspräche mindestens 22,4 Mio. Euro. Die Rohstahlproduktion ist im Berichtszeitraum um 11 % auf knapp 3,8 Mio. Tonnen gestiegen. Die Unternehmensführung rechnet damit, in diesem Gesamtjahr erstmals seit 25 Jahren wieder die Menge von fünf Mio. Tonnen in der Stahlerzeugung zu erreichen. Erstmals wurde Hoesch Spundwand und Profil (HSP) und die 74,7 % -Beteiligung am zu Salzgitter Automotive Engineering umbenannten K.F.Z.-Projektmanagement in die Bilanz einbezogen. Salzgitter hatte die Dortmunder Hoesch Spundwand und Profil GmbH von der Thyssen Krupp Stahl AG 1999 gekauft. Die Zahl der Beschäftigten im Salzgitter-Konzern stieg um 747 auf 13 019 Mitarbeiter. Die Ende Mai unterzeichnete Übernahme der Mannesmannröhren-Werke AG (MRW) in Mülheim/Ruhr wartet noch auf die Genehmigung durch die Brüsseler Kartellbehörden. Im kommenden Jahr soll MRW Salzgitter zufolge schwarze Zahlen schreiben.

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