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Roche, Japan Tobacco wollen Medikament gegen hohen Blutfettspiegel entwickeln

Der Schweizer Pharmakonzern Roche und Japan Tobacco (JT) haben ein Abkommen über die Entwicklung eines Medikaments zur Behandlung hoher Blutfettspiegel abgeschlossen.

dpa-afx BASEL. Der Schweizer Pharmakonzern Roche und Japan Tobacco (JT) haben ein Abkommen über die Entwicklung eines Medikaments zur Behandlung hoher Blutfettspiegel abgeschlossen. Die Lizenzvereinbarung habe die letzte Entwicklungsphase und die Vermarktung des Cholesterylester-Transferprotein (Cetp)-Hemmers von Japan Tobacco zum Inhalt, teilt Roche am Mittwoch in Basel mit.

Das spätere Medikament diene der Behandlung der Dyslipidämie - einer Störung der Blutfettwerte, bei der die Lipid- und Lipoproteinspiegel im Blut abnorm ansteigen und die mit einem stark erhöhten Risiko von Herz-Kreislauf-Krankheiten verbunden sei, hieß es in der Pressemitteilung. Das Präparat sei gegenwärtig in klinischen Studien der Phase II.

Gemäß der Vereinbarung erhalte Roche das weltweite Exklusivrecht zur Entwicklung und Vermarktung von JTT-705, ausgenommen in Japan und Korea. JT erhält eine Zahlung bei der Unterzeichnung des Vertrags, eventuell gefolgt von Etappenzahlungen bei Erreichen festgelegter Entwicklungsschritte, sowie Lizenzgebühren aufgrund der Produkteverkäufe.

2003 erzielte Roche mit seiner Pharmasparte mit verschreibungspflichtigen Medikamenten einen Umsatz von 19,8 Mrd. Schweizer Franken. Japan Tobacco Inc. ist nach eigenen Angaben der weltweit drittgrößte Hersteller von Tabakwaren. Seit der Privatisierung im Jahr 1985 habe die Firma JT ihre Tätigkeit in Segmente Pharma und Lebensmittel diversifiziert.

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