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Rodenstock nimmt von Börsenplänen Abstand - Will zunächst profitabel werdenDPA-Datum: 2004-07-08 09:16:12

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der neue Chef des Münchener Brillenherstellers Rodenstock, Giancarlo Galli, hat die Börsenpläne seines Vorgängers Randolf Rodenstock auf Eis gelegt. "Für die Börse sind wir momentan noch zu klein", sagte der Manager dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Viel wichtiger sei es für Rodenstock zunächst einmal, kapitalmarktfähig zu werden. "Dazu brauchen wir Gewinn, damit wir uns aus eigener Kraft weiter entwicklen können. Wenn wir das erreicht haben, bieten sich uns auch andere Finanzierungsmöglichkeiten als die Börse", sagte Galli.

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der neue Chef des Münchener Brillenherstellers Rodenstock, Giancarlo Galli, hat die Börsenpläne seines Vorgängers Randolf Rodenstock auf Eis gelegt. "Für die Börse sind wir momentan noch zu klein", sagte der Manager dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Viel wichtiger sei es für Rodenstock zunächst einmal, kapitalmarktfähig zu werden. "Dazu brauchen wir Gewinn, damit wir uns aus eigener Kraft weiter entwicklen können. Wenn wir das erreicht haben, bieten sich uns auch andere Finanzierungsmöglichkeiten als die Börse", sagte Galli.

"Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht", versicherte der Unternehmenschef. Es sei an der Zeit, in Deutschland, aber auch international stark zuzulegen. Dazu müsse jeder Bereich und jede Landesorganisation operativ schwarze Zahlen schreiben, es gebe keine Quersubventionierungen mehr, so Galli.

Im laufenden Jahr werde der Umsatz aber noch zehn bis 15 Prozent unter dem Vorjahr liegen. Schon nächstes Jahr sollten die Einnahmen aber wieder deutlich steigen. Vor allem im Fassungs-Geschäft solle es aufwärts gehen. "Hier haben wir die kritische Größe sicher noch nicht erreicht. In den nächsten drei bis fünf Jahren wollen wir den Umsatz in diesem Bereich verdoppeln", kündigte Galli an.

Über einen möglichen Ausstieg des Finanzinvestors Permira wollte sich der Konzernlenker unterdessen nicht äußern. Normalerweise halte Permira seine Beteiligungen lediglich drei bis fünf Jahre, berichtete das "Handelsblatt".

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