Rogges Besuch in Leipzig hat sich für die Gastgeber gelohnt
Der Optimismus kehrt zurück

Nach dem Besuch von IOC-Präsident Rogge glauben die Leipziger wieder an ihre Olympiachance für 2012.

LEIPZIG. Die Worte waren protokollarisch wohl dosiert. "Die Bundesregierung steht vollständig hinter der Leipziger Olympiabewerbung", sprach Kanzler Gerhard Schröder staatsmännisch in sein Telefon. Am anderen Ende der Leitung im Alten Rathaus zu Leipzig saß Jacques Rogge, der mächtige Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), und beschrieb seinen "privaten Arbeitsbesuch" in der sächsischen Messestadt als positives Erlebnis. "Das freut mich", sagte der Kanzler und verabschiedete sich höflich von Rogge. Ein protokollarischer Erfolg für den deutschen Bewerber für die Spiele 2012. Was nach vielen Pannen schon ein Erfolg ist.

Jacques Rogges Besuch in Leipzig hat sich für die Gastgeber gelohnt. "Unser Bewerber ist vom IOC-Präsidenten auf ein Niveau mit den anderen Städten gestellt worden", sagte der Chef des Nationalen Olympischen Komitees, Klaus Steinbach, am Tag danach erfreut. In der Tat hatte Rogge einen Monat vor der ersten Auslese aus neun Konkurrenten viele lobende Worte für den sächsischen Außenseiter gefunden. Ein "intelligentes" Hotelkonzept, eine "kreative" Verkehrsplanung, eine "große" Unterstützung durch Sport und Politik - der weltläufige Belgier schenkte den lange mit selbst verschuldeten Skandalen beschäftigten Leipzigern neue Hoffnung, gegen Weltstädte wie New York, Rio de Janeiro, Paris oder London wenigstens in die Endrunde zu kommen. "Hier ist Qualität vorhanden", sagte er.

Seite 1:

Der Optimismus kehrt zurück

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%