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Rogowski: Kürzung von Managergehältern symbolischer SchrittDPA-Datum: 2004-07-19 15:00:43

(dpa-AFX) Köln - Die Kürzung von Managergehältern kann nach Ansicht des BDI-Präsidenten Michael Rogowski in der Diskussion um Arbeitszeitverlängerung und Lohnkürzungen ein richtiger "symbolischer Schritt" sein. Im internationalen Vergleich lägen aber nicht die Managergehälter, sondern die Löhne im oberen Bereich, sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) am Montag in Köln. Um den Standort Deutschland wettbewerbsfähig zu halten, brauche man daher vielmehr flexible Arbeitszeiten und mehr Autonomie.

(dpa-AFX) Köln - Die Kürzung von Managergehältern kann nach Ansicht des BDI-Präsidenten Michael Rogowski in der Diskussion um Arbeitszeitverlängerung und Lohnkürzungen ein richtiger "symbolischer Schritt" sein. Im internationalen Vergleich lägen aber nicht die Managergehälter, sondern die Löhne im oberen Bereich, sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) am Montag in Köln. Um den Standort Deutschland wettbewerbsfähig zu halten, brauche man daher vielmehr flexible Arbeitszeiten und mehr Autonomie.

Der Druck auf den Standort Deutschland werde wachsen, wenn sich nichts bewege, sagte Rogowski beim Jahreswirtschaftsgespräch des Deutschen Industrieverbandes für optische, medizinische und mechatronische Technologien. Die Agenda 2010 gehe in die richtige Richtung, sei aber nur eine Etappe auf dem Weg zum Ziel. Seine Vision für das Jahr 2010 sei eine Regelarbeitszeit von 40 Stunden, die je nach Bedarf zwischen Null und 50 Stunden schwanken kann. Zudem sehe er mehr "Hoheitsrechte" für Unternehmen, unabhängig von den Tarifparteien und die Abschaffung von Subventionen.

Zudem forderte der BDI-Präsident eine "grundlegende Reform der Bildungs- und Forschungslandschaft". So sollten die Zuwendungen stärker am Wettbewerb der Hochschulen ausgerichtet sein. Gleichzeitig müsse es eine größere Unabhängigkeit bei der Verwendung der Mittel geben.

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