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Rohölpreis in New York unter Höchstände gefallen

Der Rohölpreis hat am Abend in New York an der Terminbörse Nymex nach einer Berg- und Talfahrt unter seinen Tageshöchstständen notiert. Im Abendhandel kostete leichtes US-Öl 47,00 $. Dies sind 0,25 $ mehr als am Vortag. Zwischenzeitlich war der Preis aber bis auf 47,40 $ gestiegen. Gefallene Rohöllagerbestände als auch eine nach oben revidierte Prognose der Opec für die weltweite Rohölnachfrage haben die Preise nach oben getrieben, sagten Händler. Rohöl der Nordseesorte Brent zur Oktoberauslieferung wurde in London mit einem Minus von 0,14 $ bei 42,85 $ notiert. Zwischenzeitlich war der Brent-Future bis auf 43,40 $ geklettert.

dpa-afx NEW YORK/LONDON. Der Rohölpreis hat am Abend in New York an der Terminbörse Nymex nach einer Berg- und Talfahrt unter seinen Tageshöchstständen notiert. Im Abendhandel kostete leichtes US-Öl 47,00 $. Dies sind 0,25 $ mehr als am Vortag. Zwischenzeitlich war der Preis aber bis auf 47,40 $ gestiegen. Gefallene Rohöllagerbestände als auch eine nach oben revidierte Prognose der Opec für die weltweite Rohölnachfrage haben die Preise nach oben getrieben, sagten Händler. Rohöl der Nordseesorte Brent zur Oktoberauslieferung wurde in London mit einem Minus von 0,14 $ bei 42,85 $ notiert. Zwischenzeitlich war der Brent-Future bis auf 43,40 $ geklettert.

Für Entlastung sorgte die Meldung über eine mögliche Beruhigung der Lage im Irak, sagte Adam Chester, Chefvolkswirt bei Hbos in London. Der radikale Schiiten-Prediger Muktada el Sadr soll kurz vor einer angekündigten Offensive doch noch dem Abzug seiner Milizionäre aus der irakischen Stadt Nadschaf zugestimmt haben.

"Im Moment wird jedes Haar in der Suppe gesucht, um den hohen Ölpreis zu rechtfertigen", sagte Ölaktien-Analyst Ralph Herre von der Lbbw. Der Markt sei von Nervosität gekennzeichnet und reagiere empfindlich auf jede negative Nachricht.

Die US-Lagerbestände fielen in der Woche bis zum 13. August um 1,3 Mill. Barrel auf 293 Mill. Barrel, wie das amerikanische Energieministerium in Washington mitteilte. Das war bereits der dritte wöchentliche Rückgang in Folge. Experten hatten mit einem erneuten Rückgang gerechnet, nachdem der Sturm "Charley" bei Öl- und Erdgasbohrinseln im Karibikraum zu Produktionsausfällen geführt hatte. Zudem hatte auch die Opec ihre Prognose für die weltweite Rohölnachfrage in den Jahren 2004 und 2005 angehoben. Grund sei der höher als erwartet ausgefallene Verbrauch im ersten Quartal und die ungebrochene Stärke der Weltwirtschaft, teilte die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) am Mittwoch in ihrem Monatsbericht August mit.

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