Rohrbombe war mit Nägeln gefüllt
Vier Tote und 54 Verletzte bei Selbstmordanschlag in Jerusalem

Bei einem neuen Selbstmordanschlag eines palästinensischen Extremisten sind am Donnerstag in einem italienischen Lokal im Zentrum Jerusalems mindestens vier Menschen getötet und mehr als 50 zum Teil schwer verletzt worden.

dpa JERUSALEM. Die Explosion ereignete sich um die Mittagszeit, als das Lokal voll besetzt war. Unter den Getöteten war auch der Attentäter, berichtete die Polizei.

Berichten zufolge hatten der oder die Attentäter vor dem Restaurant noch eine mit Nägeln gefüllte Rohrbombe abgelegt, die jedoch nicht explodierte. Wie der israelische Rundfunk berichtete, wurden etwa zehn Gäste zum Teil lebensgefährlich verletzt.

Unmittelbar nach der Explosion rasten Dutzende Krankenwagen zum Ort des Geschehens. Das Gebiet wurde von der Polizei abgesperrt. Das Lokal wurde vollständig zerstört. Zuletzt waren bei einem Selbstmordanschlag eines Palästinensers am Bahnhof der Stadt Binjamina in Nordisrael am 16. Juli zwei Israelis zusammen mit dem Attentäter getötet worden.

Kurz nach dem Anschlag trafen sich Israels Verteidigungsminister Benjamin Ben-Elieser mit seinen Generälen, um über Vergeltungsmaßnahmen gegen die militanten Palästinenser zu beraten. In den ersten Minuten nach dem Anschlag war nicht klar gewesen, ob die Explosion durch eine Bombe oder durch einen Selbstmordattentäter ausgelöst worden war. Später bestätigte ein Polizeisprecher den Selbstmordanschlag.

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