Rohstoff-Märkte
Greenspan: Ölpreisschock könnte US-Wirtschaft schaden

Die US-Wirtschaft ist nach den Worten von US-Notenbankchef Alan Greenspan potenziell verwundbar durch einen möglichen Ölpreisschock im Zuge der Nahost-Krise.

 

Reuters CHICAGO. Der Anstieg des Ölpreises müsste allerdings ziemlich stark ausfallen, um der amerikanischen Wirtschaft zu schaden, sagte Greenspan am Freitag bei einer Bankenkonferenz in Chicago. Je geringer die Abhängigkeit von Ölimporten sei, desto stärker müssten die Ölpreise steigen, um den USA wirtschaftlich zu schaden.

Die Ölpreise waren angesichts der jüngsten Spannungen im Nahen Osten deutlich angezogen, pendeln seit einigen Tagen um 26 Dollar je Barrel (knapp 159 Liter).

Weiter sagte Greenspan, es sei derzeit schwer zu sagen, ob die Produktivität in den USA dauerhaft einen höheren Wachstumspfad erreicht habe. Doch es sei eher unvernünftig zu glauben, die stündliche Produktion je Arbeitskraft werde künftig mit dem hohen Tempo der vergangenen sechs Monate weiter steigen.

Die Produktivität war im ersten Quartal um 8,6 Prozent und damit so stark wie seit 19 Jahren nicht mehr gewachsen.

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