Roland Mack, 54, ist der Chef des Europa-Park in Rust, dem größten deutschen Freizeitpark.
Wie fühlt man sich eigentlich, Herr Mack...

... wenn man es vom Maschinenbauer zum größten Bettenburgen-Chef Deutschlands bringt?

... wenn man es vom Maschinenbauer zum größten Bettenburgen-Chef Deutschlands bringt?

"Ich bin stolz, meine Vision hat sich erfüllt. Anfangs war es ein komisches Gefühl, als ich nach meinem Maschinenbau-Studium wieder die Schulbank drückte zusammen mit Leuten aus aller Herren Länder, die ebenfalls den Befähigungsnachweis für die Gastronomie von der IHK brauchten. Doch es ging nicht anders. Mein Vater, der ein Anlagenbauer für Karussells ist, wollte den Freizeitpark eröffnen und hatte auch schon das Grundstück gekauft. Nur einen Pächter für die Gastronomie, den fanden wir partout nicht. Niemand glaubte damals, vor 30 Jahren, an den Erfolg dieses Standorts. Jeder Kandidat sprang ab.

Also machten wir aus der Not eine Tugend und übernahmen die Kontrolle über den ganzen Park. Dass ich diese Aufgabe als Maschinenbauingenieur übernahm, finde ich selbst gar nicht so ungewöhnlich: Auch die Vorstandsvorsitzenden Wendelin Wiedeking von Porsche und Jürgen Weber von der Lufthansa haben Maschinenbau studiert.

Im Europapark haben wir nun diese Woche das dritte Haus eröffnet und kommen nun auf 3 000 Betten. Das erste Hotel brachte es bisher auf eine Belegungsquote von 99 Prozent und beide zusammen sind für diesen Sommer schon zu über 90 Prozent ausgebucht.

Die Frage stellte Claudia Tödtmann.

* Roland Mack ist der Chef des Europapark in Rust bei Freiburg mit über 2 500 Mitarbeitern, die Firmengruppe Mack machte 200 Millionen Euro Umsatz in 2003. Nach Disneyland/Paris ist er der zweitgrößte Park gefolgt von Park Aventura in Spanien. Diese Woche eröffnete er das dritte Hotel im Park und kommt nun auf über 3 000 Hotelbetten.

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