Rolf Aeberli wird Anfang März 2002 Finanzchef
Julius Bär verzeichnet Gewinneinbruch

Bei der Schweizer Vermögensverwaltungsbank Bank Julius Bär hat sich der Gewinn in den ersten neun Monaten 2001 etwas mehr als halbiert. Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet die Bank nach eigenen Angaben vom Donnerstag mit einem Rückgang in derselben Grössenordnung. Für 2002 erwartet Bär den Angaben zufolge eine deutliche Gewinnsteigerung.

Reuters ZÜRICH. Die Bank nannte für 2002 eine Konsensuschätzung von 16 Analysten für den Reingewinn von 300 Mill. sfr. Dank des beschlossenen Einstellungsstopps verbunden mit der natürlichen Fluktuation sowie der gezielten weiteren Anapssung der internen und externen Kapazitäten könnten 2002 Einsparungen von 60 bis 80 Mill. sfr realisiert werden.

Zudem fielen einige Kosten wie der Ausstieg aus dem Online-Brokerage-Projekt oder die Wertberichtigungen in Zusammenhang mit der Strukturbereinigung in Deutschland nur im laufenden Jahr an. Dadurch könne die Erfolgsrechnung im kommenden Jahr um insgesamt rund 100 Mill. sfr vor Steuern entlastet werden.

Die betreuten Kundenvermögen beliefen sich Ende September 2001 auf 121 Mrd. sfr; seit Mitte Jahr entspricht dies einem Rückgang um 14 %. Diesem Rückgang stehe allerdings ein klarer Anstieg der Vermögen in den Monaten Oktober und November 2001 gegenüber. Ein Händler erklärte, die Zahlen lägen unter den Erwartungen.

Weiter teilte Bär mit, dass Rolf Aeberli auf Anfang März 2002 Finanzchef werde. Aeberli war früher Finanzchef bei Credit Suisse Banking.

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