Rolle der türkischen Armee kommt zur Sprache
Irakische Opposition trifft sich mit Bush-Vertreter

Die Opposition arbeitet auf den demokratischen Wandel hin. Bei einem Treffen im nordirakischen Kurdengebiet war auch ein Gesandter der US-Regierung dabei.

dpa SALAHEDDIN. Ein seit über einem Monat verzögertes Treffen der irakischen Oppositionskräfte hat am Mittwoch in Salaheddin im nordirakischen Kurdengebiet begonnen. Kurdenführer Massud Barsani von der Kurdischen Demokratischen Partei (KDP) rief in seiner Eröffnungsrede die Anwesenden zur Geschlossenheit auf und appellierte an die Regierung in Bagdad, voll mit den Vereinten Nationen zusammenzuarbeiten, um einen verheerenden Krieg zu vermeiden.

Die Delegierten sprachen sich einstimmig für einen demokratischen und föderalen Irak für die Zeit nach dem Sturz von Staatschef Saddam Hussein aus. Als Sonderbotschafter von US-Präsident George W. Bush nimmt Salmay Chalilsad an den zweitägigen Beratungen teil. Das Weiße Haus stimme nicht mit jenen überein, die glaubten, im Irak sei keine Demokratie möglich, sagte Chalilsad.

Die Opposition hatte im vergangenen Dezember in London einen Koordinationsausschuss gebildet. Von seinen 65 Mitgliedern waren 55 in Salaheddin zugegen. Sie vertreten Sunniten und Schiiten, Kurden, Turkmenen und Assyrer. Außer der Bildung von Unterausschüssen sollte auch die Rolle der türkischen Armee bei einem von den USA angeführten Angriff gegen den Irak zur Sprache kommen.

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