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Rolls-Royce streicht weltweit 5 000 Stellen

Der britische Motorenhersteller Rolls-Royce streicht wegen der Luftfahrt-Krise weltweit rund 5000 Stellen. Davon sollten 3800 in Großbritannien wegfallen, teilte das Unternehmen am Freitag in London mit.

afp LONDON/DAHLEWITZ. Auch in Deutschland werden Arbeitsplätze abgebaut. "Wovon wir für die Jahre 2002 und 2003 ausgehen müssen, ist eine deutlich verschlechterte Marktsituation für die zivile Luftfahrt", erklärte Rolls-Royce-Chef John Rose. Im kommenden Jahr werde die Zahl der ausgelieferten Triebwerke für Zivilflugzeuge voraussichtlich um rund ein Drittel zurückgehen. Den daraus resultierenden Nachfragerückgang müsse das Unternehmen durch Sparmaßnahmen ausgleichen.

Rolls-Royce beschäftigt weltweit 43 500 Menschen - das Unternehmen baut keine Autos mehr, sondern vor allem Motoren für Flugzeuge und Schiffe. In Deutschland arbeiten in Dahlewitz bei Berlin und Oberursel bei Frankfurt am Main gut 2000 Mitarbeiter. Auch hier müssten Stellen wegfallen, sagte Unternehmenssprecher Norbert Burgner der Nachrichtenagentur AFP in Dahlewitz. Ihre genaue Zahl stehe noch nicht fest. Auf jeden Fall sollten aber betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden. Deshalb werde mit dem Betriebsrat unter anderem über einen Einstellungsstopp und Vorruhestandsregelungen verhandelt.

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