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Rosenthal-Mehrheitsaktionär macht Übernahmeangebot

Die Aktien des Keramikherstellers Rosenthal könnten bald vom Kurszettel verschwinden. Der Mehrheitsgesellschafter Waterford Wedgwood plc., Dublin, wolle das Unternehmen vollständig übernehmen, teilte die AG am Dienstag in Selb mit.

ddp.vwd SELB. Den Rosenthal-Aktionären bietet Wedgwood über ihre deutsche Tochter den Angaben zufolge 100 Euro je Anteilsschein. Vor Aufnahme des Handels am Dienstagmorgen notierte die Aktie bei rund 70 Euro.

Der Vorstand der Rosenthal AG begrüße das Übernahmeangebot und empfehle, die Offerte anzunehmen, hieß es. Das detaillierte Angebot soll am Donnerstag in der "Börsen-Zeitung" veröffentlicht werden. Die Annahmefrist laufe voraussichtlich vom 12. Juni bis 10. August. Waterford Wedgwood ist seit 1997 Mehrheitseigner des Unternehmens und hält derzeit 84,62 % der Anteile. Im vergangenen Jahr verbuchte Rosenthal gemeinsam mit der Konzerntochter Hutschenreuther einen Umsatz von rund 388 Millionen Mark bei einem Jahresüberschuss von 8,5 Mill. DM.

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