Rot-Grüne Minister
Kommentar: Kabinett der 60-Jährigen

Alter ist weder eine Schande noch eine Tugend, Jugend weder ein Verdienst noch ein Hinderungsgrund. Deshalb ist es zunächst einmal völlig wertfrei, wenn man feststellt: Im neuen Kabinett Schröder besetzten ausnahmslos Endfünfziger und Sechziger die SPD-Schlüsselpositionen. Ein Generationswechsel findet nicht statt.

Was wirklich schlimm ist: Die neuen Hoffnungsträger des Kabinetts (Wolfgang Clement, Manfred Stolpe, Renate Schmidt) stehen am Ende ihrer politischen Laufbahn. Zwei von ihnen waren nach eigenen Worten eigentlich schon auf dem besten Weg in den politischen Vorruhestand. Erst wollte der Kanzler sachpolitisch kein Risiko eingehen und wählte den bequemen Weg: Höhere Belastungen für Bürger und Unternehmen. Nun fehlt auch personalpolitisch das Signal der Erneuerung. Jetzt können wir nur noch auf den Bellheim-Effekt hoffen.

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