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Rote Karte für die Werbekiller

Der Online-Werbemarkt ist praktisch zusammengebrochen - da haben es die zahlreichen kostenlosen Dienste im Internet schwer, sich über Wasser zu halten.

Wenn dann auch noch die Nutzer von E-Mail-Diensten und Internet-Portalen die Werbung mit Hilfe von Bannerblockern abschalten, verdienen die Online-Anbieter bald gar nichts mehr.

Fast täglich laden sich mehrere Tausend Surfer entsprechende Programme auf ihre Rechner, mit denen sie die blinkenden Banner und Werbefilmchen von ihrem Monitor fern halten. Klar, dass die Onlinedienste davon nicht begeistert sind.

Damit ist es jedoch bald vorbei. Firmen, die bei der Finanzierung ihres Angebots auf Werbung angewiesen sind, können nun - ebenfalls mit einer Software - prüfen, ob die Nutzer einen solchen Werbekiller installiert haben. Ist dies der Fall, zückt der Anbieter die Rote Karte und schließt den Werbeblocker kurzerhand von der Nutzung aus. Erst wenn der Werbefilter vom Rechner verschwunden ist, wird dieser wieder zugelassen.

Damit scheint das Problem beseitigt. Zunächst - denn es wird sicher nicht lange dauern, dann hat wieder jemand eine gute Idee. Er erfindet vielleicht eine Tarnkappensoftware, mit der Werbefilter auf dem Rechner versteckt werden. Dann geht das ganze von vorne los.

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