„Rote Karte“ für Sepp Maier
Klinsmann macht Druck

Der neue Fußball-Bundestrainer Jürgen Klinsmann zeigt sich weiter knallhart. Nach der "Rote Karte" für Sepp Maier warnte er nun die Spieler. Unterdessen spricht DFB-Präsident Mayer-Vorfelder mit Köpke, der die Nachfolge Maiers übernhemen soll.

HB BERLIN. Nicht nur Oliver Kahn und Jens Lehmann müssen die Grundregel des neuen Kurses von Jürgen Klinsmann in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ohne Murren akzeptieren. "Es wird vor dem nächsten Länderspiel eine kurze und klare Ansprache geben, dass sich alle Spieler an gewisse Prinzipien zu halten haben. Wer es nicht befolgt, der wird es auch zu spüren bekommen", erklärte Team-Manager Oliver Bierhoff am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Wer sich öffentlich über Mitspieler äußere und Forderungen stelle, für den sei kein Platz in der Gemeinschaft Nationalmannschaft, machte die neue sportliche Führung klar. Auch Kahn und Lehmann dürfte spätestens nach dem Aus für den 74er Weltmeister Maier klar sein, dass Klinsmann auch vor großen Namen keinen Halt macht. "Respekt und alles in den Dienst der Mannschaft zu stellen", nannte Bierhoff als Grundvoraussetzung für das Miteinander in den kommenden Monaten. Maier wünschte der Mannschaft und seinem designierten Nachfolger Andreas Köpke am Montag "alles Gute" und sagte nur: "Ich hätte gerne noch meine neunte Weltmeisterschaft gemacht."

Kahn selbst wollte sich zur Trennung von Maier nicht äußern. "Ich werde das nicht kommentieren und ich werde auch in Zukunft keine Kommentare zu diesen Dingen abgeben", sagte Kahn am Montagabend am Trainingsgelände des FC Bayern München.

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