"Rote Karte"
Union ernennt "Sonderbeauftragte" gegen Gewalt in Medien

Unionsfraktionsvize Maria Böhmer ist zur "Sonderbeauftragten" der Union im Kampf gegen die Gewalt in den Medien bestellt worden.

dpa BERLIN. Die Präsidien von CDU und CSU waren sich am Montag in Berlin einig, dass das Thema nach der Bluttat von Erfurt nun nicht wieder schnell in Vergessenheit geraten dürfe. Böhmer soll entsprechende Initiativen der Union weiterführen und eventuell auch neue Projekte starten, hieß es aus den Präsidien.

Böhmer hatte vor einiger Zeit bereits die Aktion "Rote Karte" gegen Gewalt ins Leben gerufen. Zuschauer konnten damals mit Postkarten bei den Sendern gegen Gewaltdarstellungen protestieren. Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel hatte bereits in der vergangenen Woche angedeutet, dass diese Aktion neu aufgelegt werden könnte. Böhmer soll darüber hinaus Ansprechpartner für Eltern und Jugendliche sein.

Die Union hatte am Wochenende den anderen Parteien ein Bündnis gegen Gewalt angeboten. Dabei hatten CDU und CSU aber auch erklärt, dass die Erziehung mehr Bedeutung gewinnen müsse.

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