Rote Zahlen im zweiten Quartal
Internationalmedia vertraut auf „Terminator 3“

Der Münchener Filmfinanzierer IM Internationalmedia ist nach zwei Verlustquartalen in Folge im zweiten Vierteljahr 2003 wieder in die roten Zahlen gerutscht. Durch den Kinostart des Kassenschlagers "Terminator 3" und den Produktionsbeginn weiterer Filme soll das dritte Quartal aber das stärkste der Firmengeschichte werden.

Reuters FRANKFURT. Im ersten Halbjahr verbuchte Internationalmedia nach den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen einen Verlust nach Steuern von 12,6 Mill. ?, nachdem das Unternehmen im ersten Quartal mit 1,1 Mill. ? knapp schwarze Zahlen geschrieben hatte. Zum Vorjahr verringerte sich der Fehlbetrag aber um 5,6 Mill. ?. Zur Ergebnisverbesserung trug auch der Sparkurs bei, mit dem Internationalmedia seine Verwaltungs- und Vertriebskosten um rund 50 % verringerte. Der Umsatz ging in den ersten sechs Monaten jedoch um 5,7 % auf 88,9 Mill. ? zurück.

Allein die Einnahmen aus dem laufenden Quartal sollten die Verluste des ersten Halbjahres wettmachen, erläuterte eine Sprecherin. Für das Gesamtjahr erwartet Internationalmedia weiter operativ schwarze Zahlen. Dennoch fielen die Internationalmedia-Aktien um fast neun Prozent auf 1,34 ?.

Im laufenden Quartal plant Internationalmedia den Produktionsstart von "Alexander" unter der Regie von Oliver Stone und den Martin-Scorsese-Film "Aviator". Der Streifen "Terminator 3" mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle steht in Deutschland seit zwei Wochen an der Spitze der Kinocharts. Überlegungen für eine Fortsetzung des Science-Fiction-Abenteuers gibt es bereits, auch wenn der in Österreich geborene Schauspieler jüngst seine Kandidatur für den Posten des Gouverneurs von Kalifornien bekannt gab.

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