Rote Zahlen und Stellenabbau
Loewe leitet unter Konsumflaute

Der Elektronikhersteller Loewe leidet weiter unter der Konsumflaute. Auch das zweite Quartal liege deutlich unter den Vorjahreswerten und werde voraussichtlich mit einem Verlust abgeschlossen.

HB/dpa MÜNCHEN. "Das zweite Quartal 2003 wird deutlich unter den Vorjahreswerten liegen und nach heutigen Erkenntnissen ein negatives Ergebnis zeigen", sagte Loewe - Chef Rainer Hecker am Mittwoch auf der Hauptversammlung in München. Als Reaktion auf die schwache Nachfrage sollen im Rahmen eines scharfen Sparkurses 60 Stellen gestrichen werden. Schon das vergangene Jahr war für Loewe unbefriedigend verlaufen.

Für das Gesamtjahr bestätigte Hecker die im März nach unten korrigierte Prognose. Beim Umsatz wolle man die Größenordnung des Vorjahres von rund 386 Millionen Euro wieder erreichen, sagte der Vorstandsvorsitzende. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen solle über 10 Millionen Euro (Vorjahr: 20,6 Mill.) liegen.

Hecker verkündete ein neues Sparprogramm. Im Rahmen einer Vereinbarung mit dem Betriebsrat sei die Wochenarbeitszeit in der Produktion von 35 auf 29 Stunden gesenkt werden. "Dafür gibt es in diesem Bereich keine Entlassungen in diesem Jahr." Bei der Verwaltung und in einzelnen Dienstleistungsbereichen müssten aber Stellen gestrichen werden. Auch bei den Sachkosten solle kräftig gespart werden. Impulse erhofft sich der Fernsehgeräte-Produzent Loewe von den Olympischen Spielen und der Fußball- Europameisterschaft im kommenden Jahr.

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