Rotes Laserlicht weist auf Gefahren hin
Leuchtband sichert Unfallstellen

Warndreiecke schützen nur ungenügend vor vorbeirasenden Fahrzeugen. Das könnte sich mit einem Laserleuchtband ändern, welches Tüftler des Essener Büros Piu Products entwickelt haben. Mit diesem leuchtenden, mehrere Meter langen Kunststoffschlauch könnten Unfallstellen künftig besser gesichert werden.

hsn DÜSSELDORF. Die dünne Faser besteht aus einem Glaskern mit einer flexiblen, robusten Kunststoffummantelung. Über eine Koppelstelle sendet ein kleiner Diodenlaser rotes oder grünes Licht in die Faser, das über die gesamte Länge abgestrahlt wird. Das hell leuchtende Band ist auch bei Tageslicht gut sichtbar. Die Faser wird auf einen selbst leuchtenden, zylindrischen Kegel aufgewickelt, in dem die gesamte Technik integriert ist. Im Einsatzfall wird die Faser einfach abgerollt, um die Gefahrenstelle zu markieren.

Noch ist das Laserleuchtband teuer. Die Entwickler rechnen jedoch damit, dass mit der fortschreitenden Entwicklung von Laserlichtquellen die Anschaffungskosten für die Sicherheitstechnik mittelfristig auf einen Preis zwischen 100 und 200 Euro sinken könnten.

Neben Autofahrern könnten auch Polizei, Feuerwehr sowie Rettungsdienste das Laserband nutzen. Feuerwehrleute, die in ein brennendes Haus laufen, ein solches Leuchtband hinter sich herziehen und so besser gesichert sind. Das System ist patentiert. Für die weitere Entwicklung werden Kooperationspartner gesucht.

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