Roth: "Ignoranz und Inkompetenz"
Umweltpolitik von Union und FDP kritisiert

Am Mittwoch wie sie darauf hin, beide Parteien hätten sämtliche Projekte der rot-grünen Regierung auf diesen Feldern in den vergangenen vier Jahren abgelehnt.

HB ERFURT/STADE. Dass Unionskanzlerkandidat Edmund Stoiber (CSU) in seiner Wahlmannschaft noch nicht einmal jemand für den Bereich Umweltpolitik nominiert habe, zeige sagte sie am Rande einer Wahlkampfveranstaltung in Niedersachsen.

Äußerungen von CDU-Generalsekretärin Angela Merkel, Stoiber habe niemand benannt, um die Umweltpolitik zur "Chefsache" zu machen, ließ Roth nicht gelten. Dies sei "ein peinlicher Versuch, zurückzurudern", sagte sie. Merkel habe vorher oft genug gesagt, dass man zu dem Thema niemanden benennen könne. Sie fügte hinzu: "Wenn Stoiber die Umweltpolitik zur Chefsache macht, dann Gnade uns die Antwort der Natur." Sie wies darauf hin, dass sich die Union gegen das von Rot- Grün verabschiedete Naturschutzgesetz und gegen Maßnahmen zum Erhalt der natürlichen Flussauen und zum naturverträglichen Ausbau der Flüsse gewandt habe.

Zurückhaltend äußerte sich Roth zum Vorschlag des Grünen - Umweltexperten Reinhard Loske, die Ökosteuer in den kommenden 20 Jahren um jährlich 3 bis 5 Prozent anzuheben. Die Ökosteuerreform sei ein Erfolgsprojekt, indem sie Energieverbrauch und Emissionen gesenkt habe. Deswegen müsse sie weiter entwickelt werden. "Zahlenspielereien" wolle sie aber nicht machen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%