"Rotsünder" soll Schiedsrichter geschlagen haben
Pinto droht einjährige Sperre

Der Portugiese João Pinto, der beim Weltmeisterschaftsspiel seiner Elf gegen Südkorea vom Platz gestellt wurde, soll dem argentinischen Schiedsrichter Ángel Sánchez einen Faustschlag versetzt haben.

dpa LISSABON. Damit würde dem 30-jährigen Profi von Sporting Lissabon eine Sperre von mindestens einem Jahr drohen. Der Präsident des portugiesischen Fußballverbandes (FPF), Gilberto Madail, teilte nach Rundfunkberichten vom Samstag mit, dass Pinto im offiziellen Bericht des Schiedsrichters eine Tätlichkeit gegen den Unparteiischen zur Last gelegt werde.

Sánchez selbst bestätigte dies der Zeitung "Público": "Pinto hatte ein schweres Foul begangen, bei dem er einen Gegenspieler von hinten angriff. Ich war entschlossen, ihn vom Platz zu stellen. Da schlug er mich mit der linken Faust in die Rippen", sagte der Schiedsrichter nach Angaben der Internet-Ausgabe der Zeitung. "Ich war völlig verdutzt", ergänzte er.

Nach dem Platzverweis für Pinto sprach der portugiesische Kapitän Fernando Couto eindringlich auf den Schiedsrichter ein und fasste ihn mit beiden Händen an die Wangen. Dagegen hatte der Argentinier nichts einzuwenden. "Couto wollte mich beruhigen. Er hat sich sehr anständig verhalten", mneinte Sanchez.

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