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Roundup 2: Daimler-Chrysler weist Betrugsvorwürfe zurück - Kooperieren mit SEC

Der Autokonzern Daimler-Chrysler hat Betrugsvorwürfe einer ehemaligen Chrysler-Mitarbeiterin in den USA zurückgewiesen und kooperiert mit der Börsenaufsicht SEC.

dpa-afx STUTTGART. Der Autokonzern Daimler-Chrysler hat Betrugsvorwürfe einer ehemaligen Chrysler-Mitarbeiterin in den USA zurückgewiesen und kooperiert mit der Börsenaufsicht SEC. Der Autokonzern sei seit längerem über die Vorwürfe informiert und habe die SEC-Ermittlungen bei der Vorlage der Bilanz zum dritten Quartal erwähnt, sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag in Stuttgart. Allerdings waren dort für den konkreten Fall keine Details genannt worden.

Die ehemalige Mitarbeiterin wirft nach Informationen der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX dem Unternehmen in einer so genannten "Whistleblower"-Klage vor, dutzende von internen Beschwerden über Versäumnisse in der Buchführung unterdrückt zu haben. Aktionären seien damit indirekt Informationen vorenthalten worden. Die Daimler-Chrysler-Aktie erholte sich nach anfänglicher Unruhe am Markt wieder etwas und lag am Freitagmittag mit 0,38 Prozent bei 34,41 Euro im Minus.

Vorwürfe

Vor einigen Wochen war bekannt geworden, dass ein früherer Chrysler-Buchprüfer Klage wegen mutmaßlicher Geheimkonten des Konzerns eingereicht habe. Die SEC wird in solchen Fällen von den US-Justizbehörden informiert und leitet daraufhin eigene Untersuchungen ein. Daimler-Chrysler hatte damals betont, man werde mit der SEC voll kooperieren.

Der Buchprüfer behauptet, der Konzern habe von geheimen Konten in Südamerika Schmiergeldzahlungen an ausländische Regierungsvertreter angewiesen. Das Unternehmen wies die Vorwürfe entschieden zurück. Beide Mitarbeiter, die inzwischen von der SEC mehrmals befragt worden sind, hatten jahrelang für den Konzern gearbeitet und waren dann entlassen worden.

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