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Roundup 2: Ericsson übertrifft im zweiten Quartal die GewinnerwartungenDPA-Datum: 2004-07-21 21:01:49

(dpa-AFX) Stockholm - Der Telekomausrüster LM Ericsson < Eric-B.SSE > < Ercb.FSE > hat im zweiten Quartal von der Erholung der Branche profitiert und die Markterwartungen bei weitem übertroffen. Wie der Konzern am Mittwoch in Stockholm mitteilte, verbuchten die Schweden nach einem Vorsteuerverlust von 3,59 Milliarden Kronen vor einem Jahr im abgelaufenen Quartal einen Gewinn vor Steuern von 7,83 Milliarden Kronen. Im Schnitt hatten Analysten mit 5,50 Milliarden Kronen gerechnet. Unter dem Strich schaffte der Konzern die Rückkehr in die schwarzen Zahlen.

(dpa-AFX) Stockholm - Der Telekomausrüster LM Ericsson < Eric-B.SSE > < Ercb.FSE > hat im zweiten Quartal von der Erholung der Branche profitiert und die Markterwartungen bei weitem übertroffen. Wie der Konzern am Mittwoch in Stockholm mitteilte, verbuchten die Schweden nach einem Vorsteuerverlust von 3,59 Milliarden Kronen vor einem Jahr im abgelaufenen Quartal einen Gewinn vor Steuern von 7,83 Milliarden Kronen. Im Schnitt hatten Analysten mit 5,50 Milliarden Kronen gerechnet. Unter dem Strich schaffte der Konzern die Rückkehr in die schwarzen Zahlen.

Am Vorsteuergewinn hatte die Handysparte Sony Ericsson einen Anteil von 500 Millionen Krone. Der Handy-Hersteller hatte jüngst nach einer drastischen Absatzsteigerung seinen Vorsteuergewinn im zweiten Quartal stärker als vom Markt erwartet gesteigert. Die Titel von Ericsson gehörten am Mittwoch zu den größten Gewinnern auf dem europäischen Aktienparkett. Der Kurs kletterte bis zum Handelsschluss um 8,12 Prozent auf 21,30 Schwedische Kronen.

Zurück IN DER Gewinnzone

Unter dem Strich erwirtschaftete Ericsson im Berichtszeitraum 5,3 Milliarden Kronen (576 Mio Euro) Überschuss nach 2,7 Milliarden Kronen Verlust vor einem Jahr. In diesem Quartal erhöhte sich der Umsatz von 27,6 auf 32,6 Milliarden Kronen. Beim Quartalsumsatz hatten Analysten im Schnitt mit 30,25 Milliarden Kronen gerechnet. Auch die Bruttomarge lag mit 47,8 Prozent deutlich höher als die von Experten vorausgesagten 44,8 Prozent. In die Auftragsbücher kamen im zweiten Quartal Order im Wert von 33,1 Milliarden Kronen. Vor einem Jahr waren es 28,3 Milliarden Kronen.

Analysten äußerten sich zufrieden über das Zahlenwerk. "Ericsson hat ein hervorragendes Ergebnis für das Quartal präsentiert", sagte Per Lindberg von Dresdner Kleinwort Wasserstein (Drkw). Er bestätigte seine "Kauf"-Empfehlung. Die Experten der Helabatrust sehen überraschend starke operative Fortschritte. Der Umsatz des schwedischen Telekom-Ausrüsters sei stärker als erwartet gestiegen, betonten die Analysten. Die Westlb kündigte eine Überprüfung ihrer "Underperform"-Bewertung an.

Operative Marge

Die operative Marge war zum Vorjahresquartal von 0,72 auf 22,8 Prozent geschossen. Dieses Niveau sei allerdings nicht zu halten, sagte Unternehmenschef Carl-Henric Svanberg. Mittelfristig will Svanberg eine operative Marge von rund 20 Prozent erzielen. Mit dem Start des Umts-Dienstes werde die operative Marge nicht in Mitleidenschaft gezogen, sagte Svanberg. Sein Finanzchef Karl-Henrik Sundström rechnet Mitte 2005 mit den ersten Lizenzen in China für Umst-Dienste.

Die Experten bewerteten die stark verbesserte Marge positiv. Drkw-Analyst Lindberg kündigte daher eine Erhöhung seiner Gewinn-Prognose für die Jahre 2004 bis 2006 an. Er rechnet mit einer Kursverdoppelung auf 41 Kronen. Mirko Maier von der Landesbank Baden-Württemberg führte der Margensteigerung auf das laufende Sparprogramm und das guten Marktumfeld zurück. Er hob seine Gewinnprognose an. "Die Investitionen der Telekomunternehmen in ihre mobilen Netze sprudeln nach mehrjähriger Abstinenz stärker und nachhaltiger als erwartet", meinte er.

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