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Roundup 2: Heidelberger Druck will im 2.Quartal zurück in operative Gewinnzone

dpa-afx HEIDELBERG. Nach Vorlage von Zahlen für das erste Geschäftsquartal peilt der weltgrößte Druckmaschinenbauer Heidelberger Druck bereits für das laufende zweite Quartal (Ende September) die Rückkehr in die operative Gewinnzone an. "Wir werden ein deutlich positives Ebit (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) zeigen", sagte Finanzvorstand Herbert Meyer am Montag bei einer Telefonkonferenz nach Vorlage von Quartalsverlusten. Im Auftaktquartal (Ende Juni) hatte das Unternehmen wegen der Kosten für die Fachmesse drupa (Mai) einen noch höheren Betriebsverlust ausgewiesen als im Vorjahreszeitraum.

dpa-afx HEIDELBERG. Nach Vorlage von Zahlen für das erste Geschäftsquartal peilt der weltgrößte Druckmaschinenbauer Heidelberger Druck bereits für das laufende zweite Quartal (Ende September) die Rückkehr in die operative Gewinnzone an. "Wir werden ein deutlich positives Ebit (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) zeigen", sagte Finanzvorstand Herbert Meyer am Montag bei einer Telefonkonferenz nach Vorlage von Quartalsverlusten. Im Auftaktquartal (Ende Juni) hatte das Unternehmen wegen der Kosten für die Fachmesse drupa (Mai) einen noch höheren Betriebsverlust ausgewiesen als im Vorjahreszeitraum.

Auch der Konzernumsatz werde wegen des hohen Auftragsbestandes nach der Fachmesse deutlich steigen. Im ersten Geschäftsquartal wäre das operative Ergebnis ohne die Kosten für die drupa sowie die Verluste der verkauften Sparten bereits leicht positiv ausgefallen. Für das Gesamtjahr 2004/2005 (Ende März) bestätigte die im Mdax notierte Gesellschaft ihren Ausblick und verwies dabei auf die sehr positiv verlaufenen Fachmesse drupa.

Den höheren Betriebsverlust und den geringeren Fehlbetrag im ersten Geschäftsquartal hatten Börsianer erwartet. Allerdings belasteten Gerüchte die Aktie, wonach sich die Commerzbank ebenfalls wie RWE zuvor von ihrem Heidelberger Druck-Anteil trennen wolle. Die Aktie gab bis Mittag um 5,80 % auf 21,93 ? nach. Der Mdax verlor gleichzeitig 1,86 % auf 4 727,57 Punkte.

Fachmesse Drupa Bringt Mehr Umsatz IM Gesamtjahr

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Heidelberger Druck vor allem wegen des hohen Auftragsbestandes nach der Fachmesse drupa einen Umsatzanstieg von mindestens 5 % im Vergleich zum Vorjahr. Die operative Umsatzrendite nach Sondereffekten soll rund 5 % betragen und der Jahresüberschuss mindestens im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich liegen. In den Folgejahren will der Druckmaschinenbauer von Kostensenkungsmaßnahmen, Effizienzsteigerung und Neuausrichtung profitieren. Kritisch sieht das Unternehmen hingegen die Euro-Stärke gegenüber dem US-Dollar und dem japanischen Yen.

Heideldruck verbuchte im ersten Geschäftsquartal unter anderem wegen der Kosten für die Messe einen höheren Betriebsverlust als vor einem Jahr. Das Minus erhöhte sich von 43 Mill. ? im Vorjahr auf 54 Mill. ?. Der Umsatz ging von 741 auf 710 Mill. ? zurück. Nach Steuern sank der Verlust im ersten Geschäftsquartal von 77 Mill. ? auf 63 Mill. ?.

Der Auftragseingang legte unterdessen stark zu. Er kletterte von 783 Mill. ? im Vorjahr auf 1,286 Mrd. ?. Der mit Goss International geschlossene Vertrag zur Übertragung der Rollenoffset-Sparte sei mit Wirkung zum 6. August in Kraft gesetzt worden, hieß es weiter.

Regionen Profitieren VON Fachmesse

Die Fachmesse drupa sorgte in allen Regionen für einen Schub beim Auftragseingang. So stiegen die Aufträge im ersten Quartal in der Region Europa/Mittlerer Osten/Afrika um 80 % auf 570 Mill. ?. Der Umsatz zog leicht gegenüber dem Vorjahr auf 287 Mill. ? an.

Rund ein Viertel aller drupa-Bestellungen kam aus der Region Asien/Pazifik. Besonders hoch war die Nachfrage aus China. Der Auftragseingang betrug im ersten Geschäftsquartal 327 Mill. ?. Das war ein Plus von 90 % zum Vorjahreszeitraum. Der Umsatz kletterte von 150 Mill. im Vorjahreszeitraum auf 168 Mill. ?.

Auch die Regionen Nordamerika und Osteuropa verbuchten mehr Aufträge. Allerdings ging der Umsatz in Nordamerika um 27 % auf 153 Mill. ? zurück. Einen Umsatzzuwachs verbuchte hingegen Osteuropa - und zwar um acht Prozent auf 73 Mill. ?. Das Lateinamerika-Geschäft habe sich weiter entspannt. Dies habe sich in der positiven Entwicklung bei den Auftragseingängen niedergeschlagen. Der Umsatz ging hier jedoch um 15 % auf 23 Mill. ? zurück.

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