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Roundup 2: Norddeutsche Affinerie mit Ergebnissprung - Dividende angestrebt

dpa-afx HAMBURG. Europas größte Kupferhütte Norddeutsche Affinerie hat im dritten Quartal einen überraschend deutlichen Ergebnissprung verzeichnet und sich zuversichtlich für eine Rückkehr zur bewährten Dividendenpolitik gezeigt. Das Ergebnis vor Steuern sei von einer Million Euro vor einem Jahr auf 19 Mill. € geklettert, teilte der weltgrößte Kupferrecycler am Dienstag in Hamburg mit.

dpa-afx HAMBURG. Europas größte Kupferhütte Norddeutsche Affinerie hat im dritten Quartal einen überraschend deutlichen Ergebnissprung verzeichnet und sich zuversichtlich für eine Rückkehr zur bewährten Dividendenpolitik gezeigt. Das Ergebnis vor Steuern sei von einer Million Euro vor einem Jahr auf 19 Mill. ? geklettert, teilte der weltgrößte Kupferrecycler am Dienstag in Hamburg mit.

Dank hoher Kupferpreise und einer robusten Nachfrage sei das Quartal "ausgezeichnet verlaufen". Im zweiten Quartal hatte der Konzern vor Steuern 14 Mill. ? erwirtschaftet. Die im Aktienindex Mdax notierte Aktie legte am Vormittag um 1,0 % auf 12,07 ? zu, während der Mdax um 0,40 % auf 4 753,95 Punkte kletterte.

'Gute Auftragslage'

"Wir produzieren an den vier Standorten an der Kapazitätsgrenze und verfügen über eine gute Auftragslage", sagte Vorstandschef Werner Marnette. Der Konzern sei "auf einem sehr guten Wege" zur bewährten Dividendenpolitik zurückzukehren. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2002/2003 (30.9.) hatten die Aktionäre auf eine Dividende verzichten müssen.

"Die Aussagen klingen recht optimistisch", sagte ein Analyst in Frankfurt. Für das Geschäftsjahr 2003/2004 dürfte die Dividende deshalb "eher etwas über" den bisher von seinem Haus erwarteten 0,10 ? je Aktie liegen. Der Kupferpreis sollte sich trotz des leichten Rückgangs in den vergangenen Wochen auf hohem Niveau stabilisieren. In den ersten neun Monaten waren die Kupferpreise kräftig auf 2 523 (Vorjahr: 1 618) US-Dollar je Tonne geklettert.

9-Monats-Daten

Der Konzern profitiere trotz des zeitweise leicht geringeren Auftragvolumens aus China von der insgesamt hohen Nachfrage im gesamten asiatischen Raum, in den USA und mittlerweile auch in der Europäischen Union. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres legte der Umsatz auf 1,321 (1,776) Mrd. ? zu. Unterm Strich kletterte das Konzernergebnis auf 15 (2) Mill. ?. Das entsprach 0,45 (0,05) Euro je Aktie. Das Vorsteuerergebnis erhöhte sich von drei auf 26 Mill. ?.

Händler und Analysten zeigten sich von der Ergebnisentwicklung positiv überrascht. Der Konzern habe bei einer insgesamt regen Nachfrage seine Ertragskraft überraschend deutlich steigern können, sagte der Analyst in Frankfurt.

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