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Roundup 2: Schwarz Pharma erhöht Umsatzprognose nach starkem dritten Quartal

Der Arzneimittelhersteller Schwarz Pharma hat die Erwartungen trotz deutlicher Rückgänge bei Umsatz und Gewinn im dritten Quartal übertroffen und das Jahresumsatzziel aufgestockt.

dpa-afx MONHEIM. Der Arzneimittelhersteller Schwarz Pharma hat die Erwartungen trotz deutlicher Rückgänge bei Umsatz und Gewinn im dritten Quartal übertroffen und das Jahresumsatzziel aufgestockt. Statt des bisherigen Umsatzziels von 850 Mill. Euro für 2004 wollen die Monheimer nun einen Umsatz über 850 Mill. Euro erzielen. Das teilte der Konzern am Montag mit. Für den Gewinn im Gesamtjahr rechnet Schwarz Pharma weiterhin mit einem kleinen Überschuss.

Die Quartalszahlen des Pharmakonzerns fielen nach Einschätzung von Händlern besser als erwartet aus. Vor allem auch die Erhöhung der Gesamtjahres-Umsatzprognose sei am Markt positiv aufgenommen worden. Positiv wirke auch die Ausweitung der Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen, die die Abhängigkeit des Unternehmens von Omeprazole reduzierten. Einem Händler zufolge waren die Forschungsergebnisse bei Schwarz imponierend.

Quartalsprognosen Übertroffen

Mit einem Rückgang des Überschusses zum Vorjahreszeitraum um 26,1 Prozent auf 1,8 Mill. Euro blieb das Unternehmen über der Marktprognose von 1,15 Mill. Euro. Der Umsatz fiel um 17,9 Prozent auf 221,4 Mill. Euro. Analysten waren hier von etwa 212 Mill. Euro ausgegangen. Hintergrund des erwarteten Geschäftsrückgangs war ein Umsatzeinbruch des Nachahmerprodukts Omeprazol in den Vereinigten Staaten wegen des Markteintritts von Konkurrenzunternehmen wie Mylan und der Novartis-Tochter Lek.

Das Betriebsergebnis reduzierte sich laut Schwarz Pharma um 51,3 Prozent auf 7,7 Mill. Euro. Wesentliche Ursache war die Erhöhung der Forschungs- und Entwicklungskosten um 41,7 Prozent auf 43,8 Mill. Euro. Schwarz Pharma investiert in sieben Projekte, die sich im Stadium klinischer Studien befinden. Das Forschungs- und Entwicklungsbudget wird daher im laufenden Geschäftsjahr 170 Mill. Euro deutlich übersteigen. 2005 werden die Forschungs- und Entwicklungsausgaben allerdings nicht deutlich ansteigen.

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