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Roundup 2: T-Online hebt nach Ergebnissteigerung Prognose für 2004 an

dpa-afx DARMSTADT. Der größte deutsche Internetanbieter T-Online hat nach einer Ergebnisverbesserung im zweiten Quartal seine Prognose für 2004 teilweise angehoben. Das Unternehmen peile nun einen operativen Gewinn (Ebitda) am oberen Rand der Erwartung von 400 bis 450 Mill. € an, sagte Finanzvorstand Rainer Beaujean am Mittwoch bei einer Telefonkonferenz. Im abgelaufenen Quartal übertraf die im Tecdax notierte Tochter der Deutschen Telekom deutlich die Erwartungen der Analysten.

dpa-afx DARMSTADT. Der größte deutsche Internetanbieter T-Online hat nach einer Ergebnisverbesserung im zweiten Quartal seine Prognose für 2004 teilweise angehoben. Das Unternehmen peile nun einen operativen Gewinn (Ebitda) am oberen Rand der Erwartung von 400 bis 450 Mill. ? an, sagte Finanzvorstand Rainer Beaujean am Mittwoch bei einer Telefonkonferenz. Im abgelaufenen Quartal übertraf die im Tecdax notierte Tochter der Deutschen Telekom deutlich die Erwartungen der Analysten.

T-Online stockte zudem seine Prognose für den Überschuss auf. Wenn keine Sondereffekte anfielen, dann könne T-Online einen Gewinn von bis zu 300 Mill. ? erreichen, sagte Beaujean. Zuvor lag die Prognose bis 150 bis 200 Mill. ?. Wegen des starken Wettbewerbs auf dem deutschen DSL-Markt korrigierten die Darmstädter ihre Erwartung für den Umsatz allerdings nach unten. Nach den Worten von Beaujean soll der Umsatz um acht bis zwölf steigen. Bislang sollten die Erlöse um 20 % zulegen.

Auslandsbeteiligungen

Trotz der positiven Entwicklung der Auslandstöchter stellte Vorstandschef Thomas Holtrop die Beteiligungen in Spanien und Frankreich auf den Prüfstand. Bis zum Jahresende werde eine Entscheidung darüber gefällt, ob die Töchter organisch oder über Zukäufe wachsen sollten oder verkauft würden, sagte Holtrop. "Eine Entscheidung ist noch nicht gefällt." In Spanien ist T-Online über Club Internet vertreten und in Spanien über ya.com. T-Online hatte sich kürzlich von seinen Aktivitäten in Österreich verabschiedet.

Mit seinen Zahlen für das zweite Quartal übertraf die Gesellschaft die Schätzungen der Analysten zum Teil deutlich. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) kletterte auf 130,6 (Vorjahr: 80,8) Mill. ? und der Umsatz auf 499,5 (449,6) Mill. ?. Der Überschuss sprang auf 88,2 Mill. ? nach einem Verlust von 40,1 Mill. ? im Vorjahr. T-Online führte die Ergebnisverbesserung auf das "profitable Kundenwachstum" vor allem im DSL-Bereich zurück.

Die von dpa-AFX befragten Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Ebitda-Gewinn von 119,9 Mill. ? gerechnet. Den Umsatz sahen sie bei 497,3 Mill. ? und den Überschuss bei 77,8 Mill. ?. Vor allem das operative Ergebnis und der Überschuss hätten über den Erwartungen gelegten, sagte Nicolas Cote-Colisson von Hsbc Trinkaus & Burkhardt. Er bekräftigte seine Kaufempfehlung.

DSL-Kundenzahl

Im abgelaufenen Quartal erhöhte T-Online seine Kundenzahl beim schnellen Internet-Anschluss DSL in Deutschland um 181 000. Damit lag das Wachstum unter dem der ersten drei Monate des Jahres und am unteren Ende der Analystenerwartung. Der Anteil am Neukundengeschäft lag nach Einschätzung eines Analysten bei 46 % und damit unter der Zielmarke von 50 %. Insgesamt hat T-Online nun 2,9 Mill. DSL-Nutzer unter Vertrag. Der durchschnittliche Umsatz je Kunde verbesserte sich von 14,40 ? auf 15,70 ?.

Über dem Plan entwickelte sich das Auslandsgeschäft von T-Online. Das Segment "Übriges Europa" fuhr im zweiten Quartal einen Ebitda-Gewinn von 3,2 Mill. ? ein und schrieb damit erstmals auf operativer Basis schwarze Zahlen. Damit sei das für dieses Jahr erwartete Ziel vorzeitig erreicht worden, sagte Holtrop.

An der Frankfurter Börse stieg die Aktie von T-Online am Vormittag um 2,65 % auf 8,14 ?. Zwischenzeitlich hatte der Titel um mehr als 5 % zugelegt.

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