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Roundup 2: TUI erwartet in Deutschland deutlichen Gewinn - Zahlen früher

(dpa-AFX) Hannover/Kyllini - Nach einem schwierigen Jahr 2003 erwartet der Tourismuskonzern TUI < TUI.ETR > auf seinem wichtigsten Markt Deutschland in diesem Jahr einen deutlichen Gewinn. "Wir werden voraussichtlich noch über den Erwartungen liegen und ein Ergebnis im hohen zweistelligen Millionenbereich erreichen", sagte TUI Deutschland-Chef Volker Böttcher am Dienstag in Griechenland. Eine genaue Zahl nannte er nicht. Es würden aber mehr als 50 Millionen Euro sein, hieß es.

(dpa-AFX) Hannover/Kyllini - Nach einem schwierigen Jahr 2003 erwartet der Tourismuskonzern TUI < TUI.ETR > auf seinem wichtigsten Markt Deutschland in diesem Jahr einen deutlichen Gewinn. "Wir werden voraussichtlich noch über den Erwartungen liegen und ein Ergebnis im hohen zweistelligen Millionenbereich erreichen", sagte TUI Deutschland-Chef Volker Böttcher am Dienstag in Griechenland. Eine genaue Zahl nannte er nicht. Es würden aber mehr als 50 Millionen Euro sein, hieß es.

Der TUI-Konzern will bereits an diesem Donnerstag und damit eine Woche früher als geplant seine Halbjahreszahlen veröffentlichen. Europas größter Reisekonzern reagiert damit auch auf die jüngsten Börsenereignisse mit einem möglichen Übernahmeversuch. Die Investmentbank Morgan Stanley hatte ihr Aktienpaket auf über 10 Prozent verdoppelt und damit für Übernahmegerüchte gesorgt.

Böttcher sagte dazu, man wisse weiterhin nicht genau, was dort geschehe. Er fügte hinzu: "Die beste Strategie ist immer die eigene Stärke." Die jüngste Geschäftsentwicklung bei Pauschalreisen und Flügen biete zwar keine "Jubelzahlen", sagte Böttcher. Aber dennoch sei eine "deutliche Aufwärtsentwicklung" erkennbar.

Umsatz IN Sommersaison 2004 Bisher UM 2,4 Prozent Gestiegen

In der Sommersaison 2004 sei der Umsatz bisher um 2,4 Prozent gestiegen, die Teilnehmerzahl um 2,0 Prozent. In der Wintersaison habe die Gästezahl um 6,8 Prozent zugenommen, der Umsatz wegen der vielfach gesenkten Preise um 1,7 Prozent. Die Preise würden in der kommenden Wintersaison weitgehend stabil blieben. Steigende Kosten für Flugbenzin seien dabei schon berücksichtigt.

Im Sommer habe man die Kapazitäten verknappt und alle Möglichkeiten zu Kostensenkungen genutzt. "Wir sind aus dem Tal noch nicht vollständig heraus", sagte Böttcher. Es gelte aber weiter die Strategie "Preis vor Menge". Und die jüngsten Entwicklungen zeigten, dass man damit auf einem guten Weg sei. "Die Strategie, nicht um jeden Preis zu verkaufen, zeigt, dass man auch in dieser Branche noch sehr gut Geld verdienen kann." Ab Juli sei man wegen der kühlen Temperaturen in Deutschland sogar weit über 99 Prozent ausgelastet gewesen. Und auch 60 000 zusätzliche Plätze seien bereits ausverkauft.

Neue Wege MIT Neuem Frühbuchersystem

Neue Wege will TUI mit einem neuen Frühbuchersystem beschreiten. In vielen Hotels können Gäste dann bis sechs Wochen vor Abflug vergünstigte Preise bekommen, bislang musste dafür Monate im Voraus gebucht werden. Böttcher nannte dies die wichtigste Neuheit der Wintersaison. Sie bringe Vorteile für die Kunden und gleichermaßen für Hotels, Veranstalter und Fluggesellschaften, die bei frühzeitigen Buchungen besser planen könnten.

Böttcher räumte ein, dass auch TUI im vergangenen Winter Zugeständnisse bei den Preisen habe machen müssen. Aber insgesamt gelte: "Wir wollen das Thema Preis nicht in den Vordergrund stellen, sondern die Qualität." Gäste sollten mit neuen Produkten und Ideen gewonnen werden. "Für Schnäppchenjäger ist es nicht die beste Zeit". Und auch die Abschläge - etwa bei Last-Minute-Reisen - würden um durchschnittlich über 90 Euro reduziert.

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