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ROUNDUP 2: TUI-Tochter Hapag Lloyd Flug, Air Berlin vertiefen ZusammenarbeitDPA-Datum: 2004-07-05 16:00:07

HANNOVER/BERLIN (dpa-AFX) - Die TUI-Tochter < TUI.ETR > Hapag Lloyd Flug (HLF) und Air Berlin werden ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen und Flugpläne aufeinander abstimmen. "Das Code-Sharing wird ab kommenden Winter verstärkt", sagte Air Berlin-Sprecher Peter Hauptvogel am Montag und bestätigte damit einen Bericht der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Montagausgabe). Abgestimmt werden solle das "Warmwasserprogramm" - Ziele auf den Kanarischen Inseln und im Mittelmeerraum, darunter Palma de Mallorca. Auch ein TUI-Sprecher bestätigte in Hannover die Pläne. Die TUI-Aktie fiel um 15.20 Uhr um 0,84 Prozent auf 15,28 Euro.

HANNOVER/BERLIN (dpa-AFX) - Die TUI-Tochter < TUI.ETR > Hapag Lloyd Flug (HLF) und Air Berlin werden ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen und Flugpläne aufeinander abstimmen. "Das Code-Sharing wird ab kommenden Winter verstärkt", sagte Air Berlin-Sprecher Peter Hauptvogel am Montag und bestätigte damit einen Bericht der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Montagausgabe). Abgestimmt werden solle das "Warmwasserprogramm" - Ziele auf den Kanarischen Inseln und im Mittelmeerraum, darunter Palma de Mallorca. Auch ein TUI-Sprecher bestätigte in Hannover die Pläne. Die TUI-Aktie fiel um 15.20 Uhr um 0,84 Prozent auf 15,28 Euro.

Die flächendeckende Kooperation sei einmalig in Deutschland, hieß es in Hannover. Danach soll in der kommenden Wintersaison HLF vorrangig die längeren Strecken zu den Kanarischen Inseln und nach Ägypten bedienen. Air Berlin soll vor allem die Balearen, das spanische Festland und Portugal anfliegen. Die Fluggesellschaft startet den Angaben zufolge derzeit von 17 deutschen Flughäfen nach Palma de Mallorca, in Folge des Code-Sharings sollen es 21 werden. Die zwei Unternehmen hatten bereits im vergangenen Winter am Drehkreuz Nürnberg ihre Flugpläne aufeinander abgestimmt.

WETTBEWERBSVORTEILE UND BESSERE AUSLASTUNG ERHOFFT

Nach den Worten Hauptvogels erhoffen sich die Fluggesellschaften dadurch eine bessere Auslastung. Er verwies darauf, dass es keine Preisabsprachen gebe. Für das Pricing sei die jeweils operierende Gesellschaft verantwortlich. Auch TUI erhoffe sich eine bessere Auslastung und finanzielle Vorteile, hieß es aus Branchenkreisen.

Die Allianz richtet sich auch gegen die Billigflieger-Konkurrenten Ryanair < RY4.EID > < RYA.ISE > < RY4.FSE > < RYAAY.NAS > und Easyjet < EZJ.ISE > < EJT.FSE > . Es sei ein Versuch, sich gegen Billigflieger "ein bisschen abzuschotten", sagte Hauptvogel. Mit Easyjet gibt er derzeit Streit um eine mögliche Ansiedlung der britischen Gesellschaft am Flughafen Hannover. TUI, Air Berlin und German Express haben damit gedroht, sich im Falle einer Ansiedlung von Easyjet von dem Airport zurückzuziehen.

LTU SIEHT KOOPERATION GELASSEN - EIGENE ZUSAMMENARBEIT MIT AIR BERLIN

Die LTU teilte mit, sie sehe die geplante Allianz gelassen. "Das beunruhigt uns nicht", sagte Geschäftsführer Jürgen Marbach in Düsseldorf. Die Zahl der Flugzeuge im Touristikmarkt steige dadurch nicht. Zudem kooperiere auch LTU mit Air Berlin.

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