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Roundup 2: US-Börsenaufsicht gibt grünes Licht für Google-Börsengang

Die US-Börsenaufsicht SEC hat grünes Licht für den Börsengang der Internetsuchmaschinen-Firma Google gegeben. Die Google-Aktien könnten nun erstmals am Donnerstag an der New Yorker Börse gehandelt werden, teilte die SEC am Mittwoch nach Börsenschluss in New York mit. Google wird nun zusammen mit den Emissionsbanken den endgültigen Preis für die angebotenen Aktien festlegen.

dpa-afx NEW YORK/MOUNTAIN VIEW. Die US-Börsenaufsicht SEC hat grünes Licht für den Börsengang der Internetsuchmaschinen-Firma Google gegeben. Die Google-Aktien könnten nun erstmals am Donnerstag an der New Yorker Börse gehandelt werden, teilte die SEC am Mittwoch nach Börsenschluss in New York mit. Google wird nun zusammen mit den Emissionsbanken den endgültigen Preis für die angebotenen Aktien festlegen.

Zuvor hatte das Unternehmen die Preisspanne für seine Aktien auf 85 bis 95 $ herabgesetzt - ursprünglich hatte Google 108 bis 135 $ anvisiert. Der endgültige Preis wird nach Einschätzung von Branchenbeobachtern am Donnerstagmorgen festgelegt. Wegen der schwachen Nachfrage musste Google zudem die Zahl der emittierten Aktien von 25,74 Mill. auf 19,64 Mill. reduziert. Der Yahoo! -Konkurrent hatte seine Anteilscheine über eine Auktion angeboten, die am Mittwochabend endete.

Gesamtwert

Der Gesamtwert der 271,2 Mill. Aktien des Unternehmens würde bei einem Preis von 95 $ bei 25,8 Mrd. $ liegen gegenüber rund 36 Mrd. $ bei dem bisher erwarteten Höchstpreis von 135 $ je Aktie. Analysten hatten mit einer Absenkung der Preisspanne gerechnet, da sich eine geringe Nachfrage nach den Anteilsscheine bereits im Vorfeld der Emission abgezeichnet habe. Belastend habe sich auch der Zeitpunkt ausgewirkt, sagte ein Experte. Im August seien viele mögliche Investoren im Urlaub.

Der Google-IPO ist einer der größten Börsengänge der vergangenen Jahre. Doch der Termin verschob sich schon mehrfach, wegen Problemen bei der Registrierung institutioneller Anleger und von Belegschaftsaktien. Das Börsendebüt war zuletzt für Mittwoch geplant, musste jedoch wegen der fehlenden Zulassung der SEC auf Donnerstag verschoben werden.

Die Auktion für Google war von zahlreichen Pannen begleitet. Die SEC und bundesstaatliche Aufsichtsbehörden hätten im Zusammenhang mit der Verteilung von Aktien an Google-Mitarbeiter in früheren Jahren informelle Anfragen vorgenommen. Das Unternehmen hatte in den Emissionsunterlagen an die SEC auch im Wortlaut ein "Playboy"-Interview einbringen müssen, das möglicherweise gegen die staatlichen Schweigevorschriften während des langwierigen Börsengangs verstoßen hatte.

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