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ROUNDUP 3: Rege Nachfrage nach Postbank-Aktien - Börsendebüt gesichert

BONN (dpa-AFX) - Der Börsengang der Postbank ist gesichert. Kurz vor ihremStart an diesem Mittwoch stieß die Aktie bei Privatanlegern und Großinvestorendoch noch auf rege Nachfrage. Nach einem verbilligten Angebot rechnetenFinanzkreise am Dienstag nach Ende der Zeichnungsfrist mit einer deutlichenÜberzeichnung der Aktie. Von Seiten des Eigentümers Deutsche Post undden Konsortialbanken gab es zunächst keine Angaben über das Volumen dereingegangen Kaufanträge.

BONN (dpa-AFX) - Der Börsengang der Postbank ist gesichert. Kurz vor ihremStart an diesem Mittwoch stieß die Aktie bei Privatanlegern und Großinvestorendoch noch auf rege Nachfrage. Nach einem verbilligten Angebot rechnetenFinanzkreise am Dienstag nach Ende der Zeichnungsfrist mit einer deutlichenÜberzeichnung der Aktie. Von Seiten des Eigentümers Deutsche Post undden Konsortialbanken gab es zunächst keine Angaben über das Volumen dereingegangen Kaufanträge.

Die Post wollte noch am Dienstagabend den endgültigen Ausgabepreis für diePostbank-Aktie festlegen. Es verdichteten sich die Anzeichen, dass dieser Preisbei etwa 29 bis 30 Euro liegen könnte. Die Post hatte die Aktie in einerPreisspanne von 28 bis 32 Euro zum Kauf angeboten.

INTERESSE VON KLEINANLEGERN

Ursprünglich hatte die Preisspanne bei 31,50 bis 36,50 Euro gelegen. Nachder Senkung griffen Fondsgesellschaften, aber überraschend auch Kleinanlegerverstärkt zu, wie aus Banken- und Fondkreisen sowie von Händlerseite bestätigtwurde. Bei der Zuteilung sollen Aktionäre der Deutschen Post sowiePost-Mitarbeiter bevorzugt werden.

Das genaue Verhältnis der Aktienanteile für Großinvestoren und Privatanlegermusste noch festgelegt werden. Klar war nur, dass die Mehrheit aufinstitutionelle Anleger entfallen wird. Insgesamt platziert die Post rund 55Millionen Aktien im freien Handel an der Börse. Das restliche Drittel desGesamtvolumens von 82 Millionen Aktien wird über eine Umtauschanleihe an denKapitalmarkt gebracht.

Finanzkreise erwarteten für die Aktie einen Ausgabepreis um 29 Euro. VieleFondsgesellschaften hatten angekündigt, etwa zu diesem Preis zu zeichnen. "Ichdenke, es wird auf etwa 29 Euro hinauslaufen", sagte der Sprecher derSchutzvereinigung für Wertpapierbesitz, Jürgen Kurz, der dpa. Dies wäre dannauch ein "fairer Preis" für die Aktie, für die Post-Vorstandschef KlausZumwinkel vor seinem Einlenken zunächst deutlich mehr haben wollte.

KURS UNTER 30 EURO

Im "Graumarkt" zeichnete sich ebenfalls ein Kurs unter 30 Euro ab. DieDüsseldorfer Wertpapierhandelsbank Lang & Schwarz ermittelte am Dienstagmittageinen Kurs zwischen 29,00 und 29,30 Euro. Die Börsenmakler Schnigge AG stellteeine Spanne zwischen 29,15 und 29,45 Euro fest. "Nach der Senkung derPreisspanne hat die Handelsfrequenz hier eindeutig zugenommen", sagteAktienhändler Giuseppe Amato von Lang & Schwarz. Derzeit deute aber nichts aufeinen Sprung auf mehr als 30 Euro hin.

Für den Post-Konzern will Zumwinkel bei diesem wichtigsten Börsengang inDeutschland seit vier Jahren rund 2,6 Milliarden Euro erlösen. Rund eineMilliarde soll die Umtauschanleihe beisteuern, die Investoren nach drei Jahrenin Aktien tauschen können. Für Privatanleger ist diese Anleihe bei einemMindesteinsatz von rund 50.000 Euro nicht gedacht.

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