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ROUNDUP Aktien Tokio Schluss: Konjunkturdaten drücken Nikkei ins MinusDPA-Datum: 2004-06-29 10:38:57

TOKIO (dpa-AFX) - Die Börse in Tokio hat am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Ein niedriger als erwartetet ausgefallener Anstieg der japanischen Industrieproduktion und schwache US-Vorgaben wurden von der Hoffnung auf eine Erholung der japanischen Konjunktur ausgeglichen. Der Nikkei-225-Index < NI225.FX1 > ging 0,19 Prozent niedriger bei 11.860,81 Punkten aus dem Handel, der breit gefasste TOPIX < TOKS.FX1 > beendete den Handel 0,03 Prozent über dem Vortag mit 1.187,01 Punkten.

TOKIO (dpa-AFX) - Die Börse in Tokio hat am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Ein niedriger als erwartetet ausgefallener Anstieg der japanischen Industrieproduktion und schwache US-Vorgaben wurden von der Hoffnung auf eine Erholung der japanischen Konjunktur ausgeglichen. Der Nikkei-225-Index < NI225.FX1 > ging 0,19 Prozent niedriger bei 11.860,81 Punkten aus dem Handel, der breit gefasste TOPIX < TOKS.FX1 > beendete den Handel 0,03 Prozent über dem Vortag mit 1.187,01 Punkten.

Vor dem monatlich erstellten Tankan-Bericht der japanischen Notenbank seien die Anleger zurückhaltend, sagten Händler. Nach Ansicht von Hitoshi Yamamoto von Commerz International Capital Management hatten die Anleger zudem auf die Konjunkturnachrichten geschaut: "Die unerwartet schwache Industrieproduktion wurde von der Erwartung ausgeglichen, dass es mit der japanischen Wirtschaft aufwärts geht."

Kurz vor Handelsbeginn hatte die japanische Regierung erklärt, die Produktion sei saisonal bereinigt im Mai um 0,5 Prozent gegenüber April gestiegen. Erwartet worden war von Volkswirten ein Plus von 2,5 Prozent. Die sinkende Arbeitslosenzahl und die monatliche Statistik zu den Ausgaben der Privathaushalte wurden hingegen positiv bewertet.

Baufirmen legten entsprechend zu. Branchenführer Kajima < KAJ.SQ1 > < KAJ.FSE > gewannen 2 Prozent auf 408 Yen, Taisei < TAI.SQ1 > < TKK1.FSE > verteuerten sich um 2,2 Prozent auf 413 Yen. Unter den Einzelhändlern kletterten Aeon < JUS1.FSE > um 3,2 Prozent auf 4.570 Yen. Nach Handelsschluss erklärte das Unternehmen, der Betriebsgewinn sei im Mai gegenüber dem Vorjahr von 20,6 auf 21,3 Milliarden Yen gestiegen. Unter den Büroausrüstern gewannen Casio Computer < CAC1.FSE > 5,4 Prozent auf 1.622 Yen, während Oki Electric < OKE.SQ1 > < OKI.FSE > um 2,1 Prozent auf 445 Yen gewannen.

Konsumgüterelektronik-Hersteller verzeichneten Verluste. Pioneer < PNR.SQ1 > < PIO.FSE > sahen ihren Kurs um 1,2 Prozent auf 2.815 Yen sinken. Uneinheitlich schlossen Automobilwerte. Toyota Motor < TYT.SQ1 > < TOM.FSE > kletterten um 1,15 Prozent auf 4.400 Yen, Mitsubishi Motors < MMR.SQ1 > < MMO.FSE > zogen um 6,4 Prozent auf 182 Yen an. Der angeschlagene japanische Autobauer erhält von Phoenix Capital und JP Morgan eine höhere Finanzspritze als erwartet. Nissan Motor < NJQ.SQ1 > < NISA.FSE > fielen um 1,2 Prozent auf 1.197 Yen.

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