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Roundup Aktien Tokio Schluss: Schwach - Nikkei hält 10.000 Punkte nur knapp

(dpa-AFX) Tokio - Die Börse in Tokio hat am Mittwoch erneut mit starken Verlusten geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 Standardwerte < Ni225.FX1 > gab in Folge der negativen Vorgaben der Wall Street vom Vortag und wegen des anhaltend hohen Ölpreises um 1,17 Prozent auf 11.010,02 Punkte nach. Der breit gefasste Topix < Toks.FX1 > verlor 1,09 Prozent auf 1.114,76 Punkte.

(dpa-AFX) Tokio - Die Börse in Tokio hat am Mittwoch erneut mit starken Verlusten geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 Standardwerte < Ni225.FX1 > gab in Folge der negativen Vorgaben der Wall Street vom Vortag und wegen des anhaltend hohen Ölpreises um 1,17 Prozent auf 11.010,02 Punkte nach. Der breit gefasste Topix < Toks.FX1 > verlor 1,09 Prozent auf 1.114,76 Punkte.

"Die Aktienkurse sind wegen der steigenden Ölpreise über Nacht in New York deutlich gefallen - und das hat die Börse hier belastet", sagte Yoshihisa Okamoto, Fondsmanager bei Fuji Investment Management. Die Talfahrt der Standardwerte sei durch Abgaben von Kleinanlegern beschleunigt worden, die sich zuletzt mit Wachstumswerten verspekuliert hätten und nun Kapital benötigten um die Anforderungen der Banken (Margin Calls) nach Verlusten zu erfüllen.

Vor allem exportorientierte Unternehmen, aber auch die von der inländischen Nachfrage abhängigen Firmen wie Einzelhändler gerieten Händlern zufolge stark unter Druck. Unter den exportorientierten Standardwerten fielen die Aktien von Matsushita - dem weltgrößten Anbieter von Konsumelektronik - um 1,7 Prozent auf 1.470 Yen. Bei den Büroausstattern verbilligten Canon um 1,5 Prozent auf 5.310 Yen und Ricoh gaben 1,2 Prozent auf 2.130 Yen ab.

Zu den größten Kursverlierern zählten Händlern zufolge auf die Schiffbauer und die Aktien der Handelshäuser. Sumitomo Heavy Industries < Ssm1.BER > brachen um 5,5 Prozent auf 294 Yen ein, die Anteile an der Werft Kawasaki Heavy Industries < KHE.FSE > verbilligten sich um 3,1 Prozent auf 158 Yen. Bei den Banken verloren die Aktien der größten Bankengruppe Mizuho Holdings < MZO.SQ1 > < MZH.FSE > 1,4 Prozent auf 421.000 Yen.

Sumitomo Mitsui Financial (Smfg) < SUM.SQ1 > < XMF.FSE > stemmten sich gegen den Abwärtstrend und sprangen um 4,2 Prozent auf 665.000 Yen nach oben. Smfg bemühe sich um Fusionsverhandlungen mit UFJ Holdings < UFJ.SQ1 > < UFJ.FSE > .

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