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ROUNDUP: BMW 1er soll Absatzschub und überdurchschnittliche Gewinne bringen

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Autobauer BMW erhofft sich von seinemersten Kompaktwagen, dem neuen 1er, einen schnellen Vorstoß in das Segment undeinen Absatzschub im kommenden Jahr. Im ersten vollen Jahr am Markt (2005)wollten die Münchener "mindestens 100.000" 1er absetzen, sagte VertriebsvorstandMichael Ganal am Mittwoch in München bei der Präsentation des neuen Fahrzeugs.Damit bestätigte er frühere Aussagen. Auf die Frage, ob der 1er im kommendenJahr trotz Modellwechsel beim 3er einen Absatzschub bringen könne, sagte Ganal:"So soll es sein."

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Autobauer BMW erhofft sich von seinemersten Kompaktwagen, dem neuen 1er, einen schnellen Vorstoß in das Segment undeinen Absatzschub im kommenden Jahr. Im ersten vollen Jahr am Markt (2005)wollten die Münchener "mindestens 100.000" 1er absetzen, sagte VertriebsvorstandMichael Ganal am Mittwoch in München bei der Präsentation des neuen Fahrzeugs.Damit bestätigte er frühere Aussagen. Auf die Frage, ob der 1er im kommendenJahr trotz Modellwechsel beim 3er einen Absatzschub bringen könne, sagte Ganal:"So soll es sein."

Keine Absatzziele für den 1er nannte Ganal für die restlichen Monate im Jahr2004 nach dem Marktstart im Herbst. Auch mit mittelfristigen Prognosen hielt ersich zurück. In Medienberichten kursierende Zahlen von einem angepeilten Absatzvon jährlich 130.000 Wagen ab 2005 und 200.000 ab 2008 wollte derBMW-Vertriebschef weder bestätigen noch dementieren.

'ÜBERDURCHSCHNITTLICH PROFITABEL'

Man müsse die Ziele "realistisch setzten." "Wir wollen nie stehen bleiben.Ich will aber auch nicht spekulieren." BMW hoffe darauf, ähnliche Erfolge wiebeim Mini feiern zu können, dessen Absatz stetig wachse.

In dem Markt der Kompakten (Golf-Klasse), in dem die Gewinnmargenüblicherweise niedriger sind als im Premiumsegment, wollen die Münchener gegenden Trend schwimmen. Ähnlich wie beim erfolgreichen Mini wolle BMW auch beim 1ereinen hohen Deckungsbeitrag erzielen, sagte Ganal. BMW habe die "große Chance",mit dem neuen Modell im Vergleich zum Segment "überdurchschnittlich profitabelzu werden".

KEINE VERKAUFSREIZE

Verkaufanreize für den in der Basisvariante 19.800 Euro teuren 1erwird BMW nach Einschätzung von Ganal nicht benötigen. "Ich glaube, dass wir dasModell richtig gepreist haben und nicht nachjustieren müssen", sagte er mitBlick auf die jüngsten Verkaufsincentives beim neuen Golf. "Ich kann aber auchnicht ausschließen, dass wir uns korrigieren müssen." Der schleppende Verkaufdes Golf V war erst in Gang gekommen, nachdem der Wolfsburger Volkswagen-Konzern eine Klimaanlage gratis dazu gab.

Mit dem 1er will sich BMW eine neue, deutlich jüngere Zielgruppe erschließenund hofft auf viele Neukunden. Beobachter erwarten, dass vor allem A3-Kunden derVW-Tochter Audi und Alfa-Romeo-Fahrer, aber durchaus auch Golf-Käufer wechselnkönnten. Der neue BMW startet am 18. September zunächst als fünftürigesSteilheck mit vier Motorenvarianten (2 Diesel, 2 Benzin, 115 bis 163 PS). Wannweitere Versionen folgen, ist noch unklar. Spekuliert wird über einen Dreitürer,ein zweitüriges Stufenheck-Coupe und ein Cabrio. In den USA soll der Wagen erstnach dem Ausbau der Produktpalette und als 6-Zylinder-Variante auf den Marktkommen. Einen genauen Zeitpunkt ließ Ganal offen.

Weil er auf das große Volumensegment der Kompakten zielt, gilt der 1er fürBMW als eines der wichtigsten Fahrzeuge der jüngsten Modelloffensive. Ganalwehrte sich gegen den Vorwurf, mit dem Vorstoß in den Massenmarkt läute BMW dieAbkehr von der Premiumstrategie ein. "In welchem Markt wir uns auch bewegen, BMWsteht für Premium." In diesem Segment bestünden gerade für Premiummarken nochWachstumschancen. So seien von den 12 Millionen weltweit verkauften Kompaktwagenderzeit lediglich 7 Prozent Premiumfahrzeuge.

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