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ROUNDUP: Deutsche Autobauer mit Absatz-Plus in USA - Ausnahmen VW und AudiDPA-Datum: 2004-07-01 21:29:47

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutschen Autobauer haben mit Ausnahme von VW und Audi im Juni in den USA erneut einen guten Absatzmonat erlebt. Bei General Motors und Ford brach der Absatz auf dem Heimatmarkt hingegen ein.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutschen Autobauer haben mit Ausnahme von VW und Audi im Juni in den USA erneut einen guten Absatzmonat erlebt. Bei General Motors und Ford brach der Absatz auf dem Heimatmarkt hingegen ein.

Für die BMW Group < BMW.ETR > war es der dritte Monat in Folge mit einem Absatzrekord. Der Autobauer lieferte im Juni 27.909 Fahrzeuge an Kunden aus - 12,4 Prozent mehr als noch im Juni 2003. Dabei sorgte die blau-weiße Marke BMW für den Absatzschub, während sich die Kultmarke Mini leicht rückläufig entwickelte. Die Marke BMW verkaufte sich 21.904 Mal (+14,2%), wobei der Konzern vor allem von seinen Geländewagen profitierte. Der Absatz der Marke Mini lag mit 2.896 Fahrzeugen leicht unter Vorjahresniveau (2.916 Stück).

Die Konkurrenz aus Stuttgart, der Autobauer DaimlerChrysler < DCX.ETR > setzte im Juni 226.736 Wagen und damit 5 Prozent mehr als im Vorjahr ab. Das Absatzplus hatte der Konzern vor allem seiner US-Tochter Chrysler zu verdanken. Sie steigerte den Absatz um 5 Prozent auf 209.252 Fahrzeuge. Die Sparte Mercedes-Benz fuhr ein Plus von 1,5 Prozent auf 17.484 Wagen ein, das vor allem auf einer kräftigen Steigerung bei der CLK-Klasse basierte. Deren Absatz verdoppelte sich fast von 1.170 auf 2.226 Fahrzeuge. Deutlich rückläufig entwickelten sich hingegen die Modellklassen CL, SLK, SL, G und M, bei denen teils die Nachfrage um gut die Hälfte einbrach.

PORSCHE MIT ABSATZPLUS IN USA

Der Sportwagenbauer Porsche < POR3.ETR > verkaufte im vergangenen Monat 2.978 Fahrzeuge an Kunden in den USA und Kanada und steigerte damit seinen Absatz um 3 Prozent. Vor allem der 911er schob das Wachstum von Porsche in Nordamerika an. Während der Geländewagen Cayenne um 2,7 Prozent zulegte, schaffte der 911er 13 Prozent mehr. Der Absatz bei der Modellreihe Boxster ging hingegen um 15 Prozent zurück.

Einen Absatzeinbruch mussten hingegen der Wolfsburger VW-Konzern < VOW.ETR > und seine Ingolstädter Tochter Audi hinnehmen. Bei Audi sackte der Absatz von 8.009 Fahrzeugen im Vorjahr um etwa 13,3 Prozent auf nunmehr 6.947 Autos. Besser als im Vorjahr entwickelte sich vor allem der A6, von dem Audi 1.872 Fahrzeuge - also 22,6 Prozent mehr - absetzte.

Bei VW selbst sackte der US-Absatz von 25.808 auf 22.892 Fahrzeuge. Das Unternehmen berichtete jedoch von einem anziehenden Verkauf von Dieselfahrzeugen. So sei der Dieselabsatz (TDI) von 2.351 um fast die Hälfte (46,3%) auf 3.439 Fahrzeuge gestiegen.

FORD UND GM MIT ABSATZRÜCKGANG IN USA

Unterdessen ging auch der Absatz bei den beiden Platzhirschen, den US-Autobauern Ford und General Motors, auf dem Heimatmarkt zurück: Der weltgrößte Autobauer General Motors < GM.NYS > < GMC.FSE > hinkt im Juni um 15 Prozent hinter dem Vorjahr zurück. Insgesamt seien 380.267 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert worden, teilte das Unternehmen mit.

Bei Ford < F.NYS > < FMC1.FSE > brachen vor allem bei den Pkws die Verkäufe ein. Insgesamt lieferte der Konzern 287.381 Fahrzeuge der Marken Ford, Mercury, Lincoln, Jaguar, Volvo und Land Rover aus - und damit 8 Prozent weniger als noch im Juni 2003. Der Pkw-Absatz knickte um 17 Prozent auf 92.580 Fahrzeuge ein, während der Nutzfahrzeugabsatz um 3 Prozent unter dem Vorjahr lag.

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