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ROUNDUP Deutschland: Teuerung erstmals seit Februar rückläufig - Unter 2%

HAMBURG (dpa-AFX) - Der Preisauftrieb in Deutschland hat sich erstmals seitFebruar wieder etwas abgeschwächt. Vor allem die leichte Entspannung auf deninternationalen Ölmärkten hat dafür gesorgt, dass die jährliche Inflationsrateim Juni bundesweit wieder unter die 2- Prozent-Marke sinken dürfte, nachdem sieim Mai mit 2,0 Prozent den höchsten Stand seit März 2002 erreicht hatte. DieserTrend zeichnet sich nach den am Donnerstag vorliegenden Daten aus fünfBundesländern ab.

HAMBURG (dpa-AFX) - Der Preisauftrieb in Deutschland hat sich erstmals seitFebruar wieder etwas abgeschwächt. Vor allem die leichte Entspannung auf deninternationalen Ölmärkten hat dafür gesorgt, dass die jährliche Inflationsrateim Juni bundesweit wieder unter die 2- Prozent-Marke sinken dürfte, nachdem sieim Mai mit 2,0 Prozent den höchsten Stand seit März 2002 erreicht hatte. DieserTrend zeichnet sich nach den am Donnerstag vorliegenden Daten aus fünfBundesländern ab.

Danach fiel die jährliche Teuerungsrate in Hessen, Nordrhein- Westfalen undSachsen auf 1,7 (Mai: 1,9) Prozent - sowie in Bayern und Baden-Württemberg auf2,0 Prozent, nach 2,2 (Bayern) beziehungsweise 2,3 Prozent (Baden-Württemberg)im Vormonat. Binnen Monatsfrist gingen die Verbraucherpreise in zweiBundesländern um 0,1 Prozent zurück, in zwei weiteren blieben sie auf demVormonatsniveau.

ENTSCHEIDENDER FAKTOR ENTWICKLUNG AN ÖLMÄRKTEN

Entscheidender Faktor war auch im Juni die Entwicklung an den Ölmärkten, diesich diesmal allerdings entlastend auswirkte. Heizöl kostete rund 3 Prozent,Kraftstoffe zwischen 3 und 4 Prozent weniger als im Mai, sind aber immer nochdeutlich teurer als vor einem Jahr. Angetrieben wird die Teuerung durch Flug-und Pauschalreisen, die saisonbedingt mehr kosteten.

Die fünf Bundesländern zählen - mit Brandenburg - zu den sechs Ländern, aufderen Basis das Statistische Bundesamt vorläufige Preisdaten für dieBundesrepublik berechnet. Bundesweit hatten vor allem die Rekordnotierungen anden Ölmärkten die jährliche Teuerungsrate im Mai auf 2,0 Prozent getrieben, nach1,6 und 1,1 Prozent in den Vormonaten. Bei 2,0 Prozent erreicht derPreisauftrieb die Warnschwelle, oberhalb derer die Europäische Zentralbank (EZB)erhöhte Risiken für die Preisstabilität sieht.

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