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Roundup General Motors: Bei Opel bis zu 10 000 Stellen betroffen

Vom Sanierungsprogramm des US-Autoherstellers General Motors (GM) sind bei der deutschen Tochter Opel bis zu 10 000 Stellen betroffen. Europaweit sollen bis zu 12 000 Stellen abgebaut werden, teilte die Europazentrale in Zürich am Donnerstag mit.

dpa-afx RÜSSELSHEIM. Vom Sanierungsprogramm des US-Autoherstellers General Motors (GM) sind bei der deutschen Tochter Opel bis zu 10 000 Stellen betroffen. Europaweit sollen bis zu 12 000 Stellen abgebaut werden, teilte die Europazentrale in Zürich am Donnerstag mit.

Das Maßnahmenpaket, das unter anderem die Gründung von Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften, Vorruhestandsregelungen, Abfindungsprogrammen sowie die Auslagerung von Unternehmensteilen beinhaltet, soll zu jährlichen Einsparungen von 500 Mill. Euro jährlich führen, hieß es weiter. Wie Personalvorstand Norbert Küpper zuvor auf einer Betriebsversammlung sagte, wird Opel jedoch in den Jahren 2005 und 2006 trotz des Sparprogramms nicht die schwarzen Zahlen erreichen.

Der Umbau ist für die kommenden zwei Jahre geplant. Dabei will der Konzern einen Großteil der Einsparungen bereits in 2005 erzielen. Investitionen in zukünftige Produktentwicklungen werden nicht beeinträchtigt, betonte der Konzern in seiner Mitteilung. Noch in diesem Jahr werden an den Standorten Rüsselsheim, Bochum und Kaiserslautern Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften gegründet.

Beschäftigungsgesellschaften

Die hierher gewechselten Mitarbeiter werden ein volles Jahr lang weiter ihr Einkommen beziehen und sollen durch Fortbildungen und Qualifizierungsschulen mehr Chancen auf einen neuen Job erhalten. Dabei sollen Mitarbeiter aus Rüsselsheim und Kaiserslautern in die Gesellschaft "Mypegasus" und die Bochumer in die BAQ Gmbh wechseln.

Unterdessen laufen nach Angaben von General Motors die Gespräche über die Reduzierung der Belegschaft von Opel in Belgien und Spanien sowie von Vauxhall in Großbritannien und Saab in Schweden weiter. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen sollen die Verhandlungen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

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