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ROUNDUP Hoher Stahlpreis hilft Corus - Wieder Gewinne - Positiver Ausblick

AMSTERDAM (dpa-AFX) - Der zuletzt defizitäre britisch-niederländischeStahlkonzern Corus profitiert vom rasanten Anstieg derStahlpreise in den vergangenen Monaten und schraubt seine Gewinnprognose nachoben. Im ersten Halbjahr werde die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft, sagteVorstandschef Philippe Varin am Donnerstag in Amsterdam.

AMSTERDAM (dpa-AFX) - Der zuletzt defizitäre britisch-niederländischeStahlkonzern Corus profitiert vom rasanten Anstieg derStahlpreise in den vergangenen Monaten und schraubt seine Gewinnprognose nachoben. Im ersten Halbjahr werde die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft, sagteVorstandschef Philippe Varin am Donnerstag in Amsterdam.

Sogar ein Gewinn von 'mehr als 125 Millionen Pfund' sei möglich. In derersten Jahreshälfte 2003 hatte Corus noch einen Verlust von 57 Millionen Pfundhinnehmen müssen. Operativ werde Corus im Gesamtjahr "mindestens 250 MillionenPfund" verdienen.

POSITIVER AUSBLICK AUF ZWEITE JAHRESHÄLFTE

Auch das zweite Halbjahr werde nach derzeitigem Stand gut verlaufen, hieß esweiter. Dank eines rigiden Kostenmanagements und der Rückkehr des operativenGeschäftes in Großbritannien in die Gewinnzone würden sich Gewinn und Margenweiter verbessern, sagte Varin.



Corus hatte im ersten Halbjahr wegen des anhaltenden Rohstoffmangels seinePreise für Stahlprodukte um bis zu 18 Prozent erhöht. Auch im zweiten Halbjahrseien weitere Preissteigerungen von bis zu 20 Prozent möglich, sagte Varin. DerWelt-Stahlmarkt werde dennoch - ohne Berücksichtigung Chinas - in diesem Jahr um5 bis 6 Prozent (2003: 2 Prozent) wachsen.

NACHFRAGESOG AUS CHINA VERLANGSAMT SICH

China wird nach Ansicht Varins weiter die Nummer eins unter den weltweitenStahl-Verbrauchern bleiben. Allerdings werde sich der Sog aus dem Reich derMitte, der jüngst zu Verwerfungen auf den internationalen Stahlmärkten gesorgthatte und zum Großteil für die massive Verteuerung von Stahl auf dem Weltmarktverantwortlich war, verlangsamen. Bereits in diesem Jahr werde das Wachstum inChina nach mehr als zwanzigprozentigen Zuwachsraten in den vergangenen zweiJahren nur noch bei 10 bis 15 Prozent jährlich liegen.

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