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Roundup IDC: PC-Markt in Deutschland mit Quartalplus von 12,6% - Mehr erwartet

In Deutschland ist der Markt für Personal Computer (PC) im abgelaufenen dritten Quartal nicht so stark gewachsen wie von Marktforschern erwartet. Im Jahresvergleich wuchs er um 12,6 Prozent.

dpa-afx LONDON. In Deutschland ist der Markt für Personal Computer (PC) im abgelaufenen dritten Quartal nicht so stark gewachsen wie von Marktforschern erwartet. Im Jahresvergleich wuchs er um 12,6 Prozent. "Der Markt profitiert weiterhin von dem allmählichen Aufschwung bei Unternehmens-Ausgaben sowie von der lebhaften Nachfrage nach Notebooks", meldete das Marktforschungsinstitut IDC am Freitag in London. "Aber da das wirtschaftliche Umfeld weiter schwach bleibt, achten Verbraucher weiterhin auf ihre Ausgaben. Dies treibt Anbieter zu sehr kostengünstige Preisstrategien."

Ungeachtet dieses Preiskampfs auf dem deutschen PC-Markt machte IDC positive Trends infolge der ansteigenden Unternehmensinvestitionen aus. Zudem würden die Notebook-Absätze beflügelt, da die starke Konkurrenz zwischen den Anbietern sowie attraktive Preise unter anderem Verbraucher anlockten. "Die erwartete wirtschaftliche Erholung im nächsten Jahr zusammen mit der Notwendigkeit, Ausrüstungen zu modernisieren, sollte auch weiterhin für eine positiven Trend sorgen", sagte IDC-Expertin Karine Paoli. "Allerdings wird der Preiskampf ein wesentlicher Volumentreiber in allen Segmenten bleiben."

Notebook-Markt Wächst Deutlich Schneller ALS DER FÜR Desktops

Der Markt für Desktops (Schreibtischcomputer) wuchs im dritten Quartal um 9,4 Prozent, wie IDC meldete. Unternehmen erneuerten seit einiger Zeit ihre Computerausstattungen. Allerdings bleiben sie nach Angaben der Marktforscher vorsichtig, was die Ausgaben dafür angeht. Auch kleinere und mittlere Unternehmen sähen die Notwendigkeit, ihre Computerausrüstungen auf den neuesten Stand zu bringen. Im Verbraucher-Bereich sei der Desktop-Markt unterdessen schwächer gewachsen und verzeichne ein Plus von 3,1 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal. Neue digitale Unterhaltungsgeräte sowie attraktive gebündelte Angebote und Preise reizten Verbraucher weiterhin zum PC-Kauf.

Allerdings werde die Nachfrage nach Desktop-Computern beeinträchtigt von der steigenden Beliebtheit von Notebooks. Die so genannten Media Centers würden dabei immer beliebter, auch wenn sie noch einen kleinen Anteil am Absatz hätten. "Das laufende vierte Quartal könnte hier einen deutlicheren Sprung dieser neuen Plattformen bringen, aber sehr viel hängt von den Strategien und Preisen der Anbieter ab."

Im dritten Jahresviertel schnellte der Notebook-Markt in Deutschland um mehr als 21 Prozent nach oben. Er bleibe ein "Hauptschlachtfeld" der großen Anbieter, wie die IDC-Experten betonten. Bei Verbrauchern setzte die Branche 27 Prozent mehr tragbare Computer ab, auch dank attraktiver Preise. Auch um Kunden aus dem Bereich Kleine und Mittlere Unternehmen konkurrierten Anbieter wie Acer, Fujitsu Siemens, HP und Toshiba weiter heftig. Im Geschäftskunden-Bereich zogen die Notebook-Absätze ebenfalls an.

Fujitsu Siemens Weiter IN Deutschland AN Spitze

Fujitsu Siemens bleibt laut IDC weiter Marktführer auf dem deutschen PC-Marktj und kann mit einem im Vergleich überdurchschnittlichen Wachstum von 21,3 Prozent punkten. Der Marktanteil betrage nun fast 20 Prozent. Alle Produktbereiche des Gemeinschaftsunternehmens der Siemens AG und der japanischen Fujitsu Ltd. liefen gut. Auf dem zweiten Rang folgt Hewlett-Packard (+11%) vor Medion . Auch Acer und Dell seien gut auf dem deutschen Markt unterwegs.

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