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ROUNDUP: IWKA verkauft Prozesstechnik - Ausrichtung auf Robotertechnik

HAMBURG/DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Maschinen- und Anlagenbauer IWKA < IWK.ETR > will seine Prozesstechnik verkaufen und den Konzern auf die Robotertechnik ausrichten. Künftig werde es nur noch drei Unternehmensbereiche - die Robotersparte, die Automobil- und die Verpackungstechnik - geben, sagte IWKA-Vorstandschef Hans Fahr der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ). Basistechnologie werde die Robotertechnik sein. Laut "FTD" werden die übrigen Sparten daraufhin überprüft, in wie weit sie das künftige Kerngeschäft ergänzen.

HAMBURG/DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Maschinen- und Anlagenbauer IWKA < IWK.ETR > will seine Prozesstechnik verkaufen und den Konzern auf die Robotertechnik ausrichten. Künftig werde es nur noch drei Unternehmensbereiche - die Robotersparte, die Automobil- und die Verpackungstechnik - geben, sagte IWKA-Vorstandschef Hans Fahr der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ). Basistechnologie werde die Robotertechnik sein. Laut "FTD" werden die übrigen Sparten daraufhin überprüft, in wie weit sie das künftige Kerngeschäft ergänzen.

Laut Fahr verhandelt der Konzern bereits mit ersten Interessenten über die Prozesstechnik, zu der die Bopp & Reuther- und die RMG-Gruppe gehören. Erste Fortschritte erwarte er bereits in diesem Jahr. Die Prozesstechniksparte könne allerdings nicht auf einmal verkauft werden. "Notverkäufe lasse ich nicht zu. Das läuft zügig, aber geordnet und unter Berücksichtigung der Interessen von Kunden und Mitarbeitern", sagte Fahr. Zudem müsse IWKA möglicherweise Buchverluste in Kauf nehmen. Der komplette Umbau solle bis Ende 2005 abgeschlossen sein.

RENDITE SOLL STEIGEN

Mit der neuen Struktur und ohne die Prozesstechnik solle die Rendite des Konzernergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) von derzeit 3,5 auf 6 Prozent bis zum Geschäftsjahresende 2006 zulegen, sagte Fahr der "FAZ". Bei der Kapitalrendite peile er bis 2006 rund 15 Prozent an.

Mit dem Umbau komme IWKA Forderungen des Großaktionärs Wyser-Pratt nur teilweise nach, schreibt die "FTD". So wehrt sich Fahr, die Sparte Verpackungstechnik zu veräußern. Hier bleibe IWKA "standhaft", sagte er der "FAZ". Nach dem Willen des US-Investors, der seit Ende Oktober 2003 rund 6,5 Prozent hält, sollte IWKA sich ausschließlich auf die profitable Anlagentechnik und die dazu passenden Unternehmen der Produktionstechnik konzentrieren.

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